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SANKT PETER/AU. Nach drei Hausgeburten im heurigen Jahr wurde es beim vierten Mal für das Rettungsteam des Roten Kreuzes Sankt Peter/Au noch spektakulärer.

  1 / 2   Einen Monat nach dem aufregenden Einsatz besuchte das St. Peterer Rettungsteam rund um Mathias Kammerhofer (l.), Julian Schörghuber (m.) und Florian Hirtenlehner (r.) den kleinen Noah, Mama Stefanie, Papa Marco und Schwester Emma. (Foto: RKNOE/Buchberger)

Das Jahr 2024 scheint für das Rote Kreuz St. Peter/Au ein ganz besonderes zu sein. Nach Malea im Jänner, Rebecca im März und Manuel im Juni verhalfen Sanitäter aus St. Peter/Au im September dem nächsten kleinen Mann zur Welt. Dieser Einsatz bleibt aber allen Beteiligten sicher noch einige Zeit in Erinnerung.

Doch alles der Reihe nach: Nachdem bei Mama Stefanie am Morgen des 17. Septembers der Blasensprung bereits erfolgt war, entschied sie sich, mit Mann Marco ins Krankenhaus nach Steyr zu fahren.

Fahrt nach Steyr endet in Behamberg

„Kurz nachdem wir weggefahren sind, haben wir überlegt, bei der Rot-Kreuz-Bezirksstelle, die am Weg liegt, stehenzubleiben“, erinnert sich Stefanie zurück. Dass es der kleine Noah derart eilig hatte, wollten sie zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht so recht glauben und setzten ihre Fahrt fort. Im Gemeindegebiet von Behamberg war der mittlerweile Zweifach-Mama klar, dass es sich bis Steyr nicht mehr ausgehen wird.

„Wir sind stehen geblieben und Marco hat den Notruf gewählt.“ Während ein Notrufexperte am Telefon unterstützte, schlugen zeitgleich um 9.45 Uhr beim Roten Kreuz St. Peter/Au die Pager Alarm.

Geburt im Privatauto

Umgehend eilten Notfallsanitäter Mathias Kammerhofer und die beiden Zivildiener Julian Schörghuber und Florian Hirtenlehner zum Einsatzort. „Uns war beim Eintreffen klar, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht und wir es nicht einmal mehr in unseren Rettungswagen schaffen werden“, so Kammerhofer. Neben den Vorbereitungen für die Geburt wurde das Notarzteinsatzfahrzeug aus Steyr angefordert, um für eventuelle Zwischenfälle gerüstet zu sein. Zu diesen kam es glücklicherweise nicht und Noah erblickte nur wenige Augenblicke später im Privatauto der Familie das Licht der Welt. Ins Krankenhaus Steyr ging es anschließend trotzdem, aber nicht wie geplant mit Noah im Bauch, sondern bereits in den Armen seiner Mutter.


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