Radlhit-Sieger: Neustadtler Schüler fuhren aufs Stockerl
MOSTVIERTEL. Beim niederösterreichweiten Radland-Wettbewerb „Klimafit zum Radlhit“ erreichte die 4a Klasser der Mittelschule Neustadtl/Donau den ersten Platz. Stockerlplätze gab es auch für die Mittelschule Strengberg.

Ein Mobilitätswettbewerb und Hochwasser. Geht das zusammen? Niederösterreichs Schulen sagten: „Ja“. 170 Klassen mit 3.370 Kindern und Jugendlichen aus 41 Schulen und 20 Bezirken waren diesen Herbst beim Radland-Wettbewerb „Klimafit zum Radlhit“ von Klimabündnis Niederösterreich angemeldet und lieferten damit gleich vorab ein Rekordergebnis.
Der Mobilitätswettbewerb startete mitten in einer landesweiten Katastrophensituation. Trotz erschwerter Bedingungen schafften es fast alle Klassen mit klimafreundlichen Schulwegen ins Ziel. Als Hauptpreise und Ansporn wurden von regionalen Ausflugszielen 38 Erlebnisführungen zur Verfügung gestellt. Im Bezirk Amstetten waren heuer zwei Klimabündnis-Schulen besonders erfolgreich.
Platz 1 für 4a der Mittelschule Neustadtl
Die Mittelschule Neustadl sammelt bereits seit Jahren Preise bei „Klimafit zum Radlhit“ und holte sich auch heuer einen Routensieg. Die erfolgreiche Klasse, die 4a, darf sich nun mit den Lehrerinnen Helga Ortmüller und Anna Stöffelbauer auf eine Erlebnisführung im Stift Seitenstetten freuen.
Stockerlplätze für Mittelschule Strengberg
Auch die Mittelschule Strengberg ist bereits Klimafit-Profi. Auf unterschiedlichen Routen endete der Mobilitätswettbewerb für zwei Klassen auf dem Stockerl: Platz 2 für die 3b und Platz 3 für die 1b. Als Belohnung erwarten die Schüler Erlebnisführungen im Haubiversum (Petzenkirchen) und im FeRRUM Ybbsitz.
„Dank großartiger regionaler Sponsoren und engagierter Lehrkräfte vor Ort konnte das Projekt auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich umgesetzt werden – als gemeinsames Statement für mehr Klimaschutz und klimafreundliche Mobilität. Wenn wir Klimaschutz ernst nehmen, können wir Extremwetterereignisse wie zuletzt in ihrer Häufigkeit und Intensität drastisch reduzieren“, so Projektleiterin Eva Zuser vom Klimabündnis Niederösterreich.
Das Mobilitätsprojekt
Bei „Klimafit zum Radlhit“ sammeln Schüler der fünften bis achten Schulstufe klimafreundliche Schulwege, um in einem virtuellen Spiel auf unterschiedlichen Routen schnellstmöglich in die Landeshauptstadt St. Pölten zu kommen. Der Verzicht aufs Auto am Schulweg ist ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz und entspannt auch die Verkehrssituation rund um Schulen. Unter dem Motto „Erfahre dein Land“ geht es nebenbei auch darum, Wissenswertes über die Region zu lernen.
Klimabündnis
Das Klimabündnis ist das größte europäische Klimaschutz-Netzwerk. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ verbindet es Gemeinden, Betriebe und Bildungseinrichtungen aus 25 Ländern mit indigenen Organisationen im Amazonas. Das Klimabündnis setzt sich für den Schutz indigener Gebiete, den Erhalt des Regenwaldes und Klimaschutz an Ort und Stelle ein – und das bereits seit 1990. Allein in Österreich arbeiten mehr als 3.800 Mitgliedsorganisationen an einer besseren Welt – darunter rund 300 Bildungseinrichtungen in Niederösterreich.


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