Kundgebung in Amstetten: Das Recht auf ein gewaltfreies Leben
AMSTETTEN. Anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ haben regionale Opferschutzeinrichtungen am Hauptplatz die Kundgebung und Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“ organisiert. Mit dabei waren auch Vertreter aus Politik wie SPÖ Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und VP-Bürgermeister Christian Haberhauer.

In Österreich ist jede dritte Frau von körperlicher und/oder sexueller Gewalt innerhalb oder außerhalb von intimen Beziehungen (erlebt ab dem Alter von 15 Jahren) betroffen – laut Statistik sind dies nahezu 35 Prozent der weiblichen Bevölkerung. In Österreich wurden in diesem Jahr bis dato 26 Frauen getötet.
In Niederösterreich gab es bisher vier mutmaßliche Frauenmorde und rund 2.500 Betretungs- und Annäherungsverbote.
„Gewalt hat viele Gesichter. Zivilcourage ist wichtiger denn je – es gilt, hinzuschauen. Ich bin froh über Aktionen und Einrichtungen, die sich diesem Thema annehmen“, so Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) bei der Kundgebung.
Fakt ist: Häusliche Gewalt ist nicht privat, sondern geht die gesamte Gesellschaft an. Die Schuld liegt immer beim Täter, und es gibt immer einen Weg aus einer Gewaltbeziehung.
Übrigens: In der Rathausgalerie gibt es aktuell eine Ausstellung zum Thema.


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