Salesianer aus Amstetten bitten um Hilfe für Kongo
MOSTVIERTEL. Die Rebellengruppe M23 hat die Stadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo eingenommen, was zu katastrophalen Bedingungen führte. Es fehlt an Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Der Ybbstaler Salesianer P. Siegi Kettner ruft daher zu Spenden auf, um Brunnen zu bauen und Vertriebene zu versorgen.

Besonders sorgt sich Kettner um das Erbe von P. Johann Kiesling, der jahrzehntelang Straßenkinder unterstützte und kürzlich verstorben ist: Das Don Bosco Zentrum Ngangi ist seit 1988 eine lebenswichtige Anlaufstelle für Straßen- und Waisenkinder. Es umfasst einen Kindergarten, mehrere Schulen, eine Berufsschule mit sieben Werkstätten sowie Wohnheime für schutzbedürftige Kinder. Besonders das Mädchenschutzzentrum „Maison Marguerite“ bietet jungen Müttern und ihren Babys Zuflucht nach Gewalterfahrungen. Seit Ende 2022 dienen die Sportplätze des Zentrums zusätzlich als Flüchtlingslager.


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