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PARIS/AMSTETTEN. Die Pariser Fashion Week ist zu Ende – und sie brachte auch zwei NÖ Designerinnen auf die große Bühne: Doris Berger aus Guntramsdorf und Nikola Baumgartner aus Sankt Georgen am Ybbsfelde. Gemeinsam mit den österreichischen Designerinnen Claudia Hochmüller, Christa Franz und Lena Buhl präsentierten sie unter dem Showblock „Topmodel TV, Collective Austria“ ihre neuen Kollektionen in den Pariser „Pavillons Étoile & Presbourg“ – mit Blick auf den Arc de Triomphe.

Nikola Baumgartner (2. v. l.) mit ihren Models in Paris (Foto: 1st Place Models)
  1 / 3   Nikola Baumgartner (2. v. l.) mit ihren Models in Paris (Foto: 1st Place Models)

Organisiert wurde die Teilnahme der Österreicherinnen von der Lizenzagentur GX Fashion Week in Kooperation mit der österreichischen Modelagentur 1st Place Models von Dominik Wachta, die auch bei internationalen Fashion Weeks in London, Mailand und Paris regelmäßig vertreten ist. Wachta sieht seine Agentur als „Brücke in die internationale Modeszene“ – sowohl für Designer als auch für Models.

Nikola Baumgartner feierte Paris-Debüt

Für die Sankt Georgnerin Nikola Baumgartner war die Teilnahme an der Pariser Fashion Week ein ganz besonderer Meilenstein. „Es war meine erste Teilnahme an einer Fashion Week, und es war eine wunderbare und sehr wichtige Erfahrung für mich. Das alles in ‚Echt‘ und nicht nur aus dem Fernsehen erleben zu dürfen, war wirklich großartig. Die Leute und die ganze Atmosphäre waren einfach einzigartig“, berichtet Baumgartner begeistert.

Die Designerin aus Sankt Georgen am Ybbsfelde hat ihre Leidenschaft für Mode früh entdeckt: „Von 2006 bis 2010 absolvierte ich eine Ausbildung zur Bekleidungsdesignerin an einer Berufsschule in der Slowakei. Dort konnte ich meine praktischen Fähigkeiten intensiv ausbauen und meine Leidenschaft für das Design entdecken. 2017 habe ich in Österreich die Meisterprüfung im Bekleidungshandwerk erfolgreich abgeschlossen und mich anschließend selbstständig gemacht.“

Individualität, Weiblichkeit und handwerkliche Präzision

Ihre Entwürfe stehen für Individualität, Weiblichkeit und handwerkliche Präzision. „Ich liebe große Kleider, Tüll und Farbe. Ich möchte, dass sich jede Frau in meinem Kleid wie eine Königin fühlt. Natürlich gibt’s bei mir auch Basic-Stücke und Upcycling. Änderungen genauso“, so Baumgartner weiter.

Ebenfalls Teil des österreichischen Designerinnenkollektivs war Doris Berger mit ihrem Label Rosengarten Couture aus Guntramsdorf. Die kreative Niederösterreicherin hat sich auf handgefertigte Unikate spezialisiert, die von fantasievollen Kostümen über historische Gewänder bis hin zu eleganter Couture reichen. Jedes Stück entsteht in sorgfältiger Handarbeit und vereint Präzision, Liebe zum Detail und künstlerische Leidenschaft. Berger ist in der internationalen Modewelt keine Unbekannte – bereits im Frühjahr 2025 präsentierte sie ihre Kollektion bei der Fashion Week in London. Ihre Entwürfe verbinden die Eleganz vergangener Jahrhunderte mit modernen Elementen und sind besonders in der Steampunk- und viktorianischen Mode gefragt.

Heimische Mode mit internationaler Strahlkraft

Neben Baumgartner und Berger vertraten auch Lena Buhl, Claudia Hochmüller und Christa Franz ihre Bundesländer auf der Pariser Bühne. Gemeinsam zeigten sie, dass Mode aus Österreich längst international konkurrenzfähig ist – mit handwerklicher Qualität, Kreativität und Persönlichkeit.

Models aus Österreich

Unter den Models, die die Entwürfe auf dem Laufsteg präsentierten, befanden sich zahlreiche Österreicherinnen aus dem Pool von 1st Place Models, darunter Katharina Jordan (Gänserndorf), Kassara Speiser (Sankt Pölten-Land), Anais Klammer (Wien), Maria Balder (Wien, geboren in Korneuburg), Lea-Rebecca Cretu (Wien, geboren in Klosterneuburg), Darya Fesina (Wien) und Qendresa Bulliqi (Horn).


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