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SEITENSTETTEN. Seit Jahrhunderten ist das Stift Seitenstetten nicht nur ein geistiges, sondern auch ein wissenschaftliches Zentrum. Bereits im 18. Jahrhundert legte Pater Joseph Schaukegl den Grundstein für eine bemerkenswerte Sammlung naturwissenschaftlicher Objekte. Am Dienstag, dem 21. Oktober, um 19.30 Uhr, werden aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Wissenschaftler geben dabei Einblicke in ihre Arbeit mit den historischen Beständen.

 (Foto: Tips GmbH)
(Foto: Tips GmbH)

Im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Sammlungen des Stiftes Seitenstetten kontinuierlich erweitert. Mönche wie Pater Pius Strasser, Pater Udiskalk Sigl, Pater Petrus Ortmayr und Pater Otto Fehringer setzten die wissenschaftliche Arbeit fort, sammelten, forschten und veröffentlichten ihre Ergebnisse in Fachzeitschriften. So entstand über Generationen hinweg ein beeindruckendes naturkundliches Erbe, das nicht nur kulturgeschichtlich, sondern auch naturwissenschaftlich von großem Wert ist.

Heute widmet sich ein interdisziplinäres Forschungsteam der Aufgabe, die Sammlungen des Stifts in ihrer Gesamtheit zu erschließen und ihre Bedeutung für die Geschichte der Naturwissenschaften neu zu beleuchten.

Programm
19.30 Uhr – Begrüßung
19.40 Uhr – Überblick über die Sammlungen und aktuelle Forschungsprojekte (Mathias Weis und Markus Bürscher)
20 Uhr – Das Flechtenherbar Poetsch: seine Entdeckung, Erschließung und Erforschung (Franz Berger und Moritz Fahrner)
20.30 Uhr – Von Fliegen, Schmetterlingen und Käfern: Ein Einblick in die Arbeit eines Entomologen in den Sammlungen des Stifts Seitenstetten (Tom Holzer)
20.45 Uhr – Mammutmilchzahn und Lunzer Flora: die paläontologische Sammlung des Stifts Seitenstetten (David Giritzer)
21 Uhr – Gespräche bei Brot und Wein
Ort: Stift Seitenstetten, Maturasaal
Datum: Dienstag, 21. Oktober 2025 Beginn: 19.30 Uhr

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