Mobile Jugendarbeit in Amstetten erreicht über 4.600 Jugendliche
AMSTETTEN. Im Zuge zahlreicher Projekte und Aktivitäten konnte Streetwork Amstetten über 4.600 Kontakte mit Jugendlichen im Alter von zwölf bis 23 Jahren knüpfen.

„Amstetten setzt auf aktive und gezielte Jugendarbeit und erhielt vor Kurzem die Auszeichnung als Niederösterreichische Jugend-Partnergemeinde“, so Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP), der weiter betont: „Streetwork von JLW unterstützt und fördert seit 2008 mit großem Engagement junge Amstettner und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Jugendangeboten der Stadt.“
Die mobile Jugendarbeit bietet Jugendlichen ein vielfältiges Angebot an Unterstützung, Begleitung und Freizeitaktivitäten. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe – sei es bei persönlichen Themen, beruflicher Orientierung, Behördengängen oder in herausfordernden Lebenssituationen.
„Es ist wichtig, die Themen und Anliegen junger Menschen sichtbar zu machen und den Wert der Jugendarbeit in der Gesellschaft bewusst zu stärken“, verdeutlicht Jugendgemeinderätin Annika Blutsch (SPÖ).
Dort im Einsatz, wo Jugendliche unterwegs sind
Das engagierte Team ist dort im Einsatz, wo Jugendliche unterwegs sind – auf Plätzen, in Jugendtreffs oder online. Jugendliche können jederzeit Kontakt aufnehmen, ganz gleich ob mit einem konkreten Anliegen oder einfach, um ins Gespräch zu kommen.
Im Jahr 2024 beteiligten sich Jugendliche aktiv an der Planung und Umsetzung verschiedenster Projekte – von sportlichen über kreativen bis hin zu gesundheitsfördernden Aktivitäten. Zu den Höhepunkten zählten Kletteraktionen, Kochprojekte, Batik-Workshops, Stand-up-Paddling und FIFA-Turniere. Auch bewährte Traditionen wie das gemeinsame Keksebacken im Advent fanden großen Anklang.
Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf politischer Bildung: Anlässlich der EU- und Nationalratswahlen fanden Probewahlen statt, die den Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in demokratische Prozesse ermöglichten.
Die mobile Jugendarbeit zeigte Präsenz bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen – etwa bei Messen, dem Frühjahrsputz, dem Amstettner Ferienkurier, dem Skatecontest sowie beim 25-jährigen Jubiläum des Jugendzentrums A-Toll.
Bilanz
Das achtköpfige Team dokumentierte im Jahresverlauf 4.624 Kontakte zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen – davon 54 Prozent männlich, 42 Prozent weiblich und 4 Prozent divers. Besonders häufig vertreten waren Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren. Die meisten Begegnungen fanden im offenen Betrieb, im Zuge von Streetwork sowie in Jugendtreffs statt. Zusätzlich wurden 646 Kontakte mit Angehörigen, Netzwerkpartnern und im Rahmen von Projekten gezählt.


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