Gastronomie in Österreich
Österreich ist wohl eines der beliebtesten Reiseländer Europas. Diese bekannte Tatsache hat gute Gründe. Österreich ist zum Bersten gefüllt mit Highlights ganz und gar unterschiedlicher Güte und Ausrichtung. Die wunderschöne Seite der Natur mit den hohen Bergen, den lieblichen Weiden, den tiefen Schluchten und den reißenden Bächen und Strömen sind wohl die, welche am Bekanntesten dafür ist, Besucher in ihren Bann zu ziehen. Doch Österreich ist auch ...
weite Ebene, dort wo es im Osten Richtung Ungarn geht. Endloser Obst – und Weinanbau. Und dann ist da die Metropole, die heimliche Hauptstadt Europas und Wiege der Kultur, Wien. Diese Stadt bildet nicht nur einen extremen Kontrast zur Idylle der Natur, sondern ist auch in sich stark geprägt von unterschiedlichsten Richtungen, Strömungen und Atmosphären. In Wien findet man Jahrhunderte Hochkultur. Sei es die Spuren des Adels oder der europäischen Kunstszene der Vergangenheit und der Gegenwart. Sei es die ausgeflippte Szene, die hier so stark ausgeprägt und komprimiert ist wie in fast keiner anderen Stadt.
...und versetzt den Besucher in Resonanz
Kurzum: Österreich pulsiert von Leben. Niemand fährt nach Österreich und kehrt mit einem moderat zufriedenen Gefühl zurück. Der Besucher ist in jeden Falle angerührt und von diesem wunderschönen Land eingenommen. Der „Wiener Schmäh“ mit seiner ganzen Eleganz und Arroganz, die Erlebnisse in und mit der Natur gehen tief, sie berühren unser Innerstes, bringen dort etwas „zum Klingen“ und setzen Prozesse in Gang. Vielleicht ist es die Verbindung mit der Vergangenheit, der Tradition, in der Natur mit der Beständigkeit, die anscheinend ewig ist und etwas Größerem entspringt, die uns so liebend gerne nach Österreich fahren und in dieses Land eintauchen lässt. Bedeutend ist auch, dass in diesem Land der Heimatbegriff so tief verwurzelt ist.
Heimat – zum Fressen gern
Es ist nur allzu menschlich, dass sich die Vielfalt Österreichs auch kulinarisch überaus reich etabliert hat. Fast nirgendwo auf der Welt findet man so regional eng beieinanderliegend ganze Welten an Spezialitäten und Zubereitungsweisen. Trifft sich gut. Denn da Österreich bei den Feinschmeckern überaus gut ankommt, und gleichzeitig jährlich eine wahre Besucherflut über sich ergehen lässt, ist die Gastronomie ein ganz großgeschriebenes Thema in diesem Land. Wohl fast kein Fleckchen, wo nicht regionale Spezialitäten angeboten werden. Wohl fast kein kulinarisches Weltniveau, welches die Traditionshäuser in Wien oder Salzburg übertrifft. Wer nach Österreich kommt, geht nicht in den nächsten Supermarkt, um sich selbst zu versorgen und die gewohnten Lebensmittel zu verkochen. Nein, Österreich möchte jeder probieren, das Land „schmecken“. Die Vielfalt, die Liebe zum Detail, und die Liebe und Verbundenheit der Einheimischen zu ihrem Land ist es, die der Besucher so gern einverleiben möchte. Fernab vom Alltagsstress möchte man sich ein Stückchen Entschleunigung, Tradition und Weltqualität auf den Teller holen.
Und ewig lockt das Reine
Für welche kulinarische Richtung man sich auch entscheidet, man wird bestrebt sein, einen „echten“... zu bekommen. Mit diesem Attribut verbindet man dann eben die Beziehung zwischen Gastronom und dem Gericht, von der man so gern etwas abbekommen möchte. Man stelle sich die ideale österreichische Gastronomie vor, siehe auch www.gastroseite.de. Es sollen möglichst traditionell handwerklich gefertigte Holzmöbel sein, auf denen man seine Mehlspeisen serviert bekommt. Mehl – eines der einfachsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Und dennoch erblüht es in diesem Land zur Spezialitätenzutat. Dazu soll traditionelle Volksmusik erklingen, die unser Herz auf wunderbare Weise berührt. Die andere Art typisch österreichischer Gastronomie führt uns in die samt – und seidenbezogenen Wiener Salons und Kaffeehäuser. Wir fühlen uns in die Welt der großen Komponisten, Regenten und Denker zurück versetzt und geniessen einen „originalen“ Tafelspitz, eine „echte“ Sachertorte, und trinken dazu einen „echten“ Meinl – Cafe. Auf dass uns diese Erlebnisse zu einem Stückchen Heimat werden.


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