Genussradeln am unteren Ybbstalradweg
MOSTVIERTEL. Der untere Ybbstalradweg führt auf einer Strecke von 25 Kilometern von Amstetten bis Ybbs. Da dieses Strecke frei von Steigungen oder anderen Schikanen ist, ist das eine ideale Strecke zum genüsslichen Radeln.

Der untere Ybbstalradweg von Amstetten bis zur Ybbsmündung in Ybbs ist ideal für einen gemütlichen Nachmittagsradausflug.
In Amstetten startet man zum Beispiel in der Eggersdorfer Straße, von der der Radweg entlang des Mühlbaches abzweigt. Man kommt am Jugendzentrum und dem Skatepark vorbei. Hier folgt man dem Radweg, bis man in Greimpersdorf zu einer T-Kreuzung kommt.
Fehlende Radwegweiser
Hier fehlt ein Radwegweiser, doch der Ortskundige weiß, dass er die Blindenmarkter Straße wählen muss. Es werden noch ein paar minderbeschilderte Kreuzungen kommen. Hier kann man sich von der Ortskenntnis oder dem Gefühl leiten lassen. Wenn man Radwegweiser mit der Nummer 14 oder 141 sieht, ist man richtig. Hat man dann Blindenmarkt hinter sich gelassen, folgt man dem Weg über Ennsbach und Karlsbach, um schließlich am Ortsrand von Ybbs anzukommen. Hier folgt man den Radwegweisern und kommt zur Bundesstraße 25. Dort biegt man rechts ab.
Ybbsmündung in Sicht
Der Radweg liegt nun auf der linken Straßenseite. Von der Brücke über die Ybbs kann man direkt zur Mündung blicken. Vielleicht fährt ja gerade ein Frachtschiff vorbei. Nach kurzer Strecke biegt in Neusarling der Weg rechts zum Bahnhof Ybbs ab.Sollte man allerdings in der Stadt Ybbs fragen, wo denn der Bahnhof sei, bekommt man gern die Antwort: „In Ybbs gibt es keinen Bahnhof!“ Selbst, wenn man sich in der Bahnhofstraße befindet. Das stimmt, denn der Bahnhof Ybbs befindet sich in Kemmelbach.
Der untere Ybbstalradweg führt durch Äcker und Felder und ist auf weiten Teilen von Einfamilienhäusern und deren Gärten sowie vereinzelt von Bauernhäusern gesäumt. Ein ständiger Begleiter – bei guter Sicht – ist der Ötscher, der immer wieder auf der rechten Seite zu sehen ist. Bis Blindenmarkt ist der Radweg familientauglich. Danach geht er auf der Landstraße weiter, die auch an Sonntagnachmittagen von vielen Autos befahren wird.


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