Bilanz 2018 - Mitarbeiter der Caritas der Diözese St. Pölten umrundeten im Dienstauto 15 Mal die Erde
ST. PÖLTEN. Die Bilanz der Caritas der Diözese St. Pölten 2018 zeigt einen steigenden Bedarf nach mobiler Pflege.

Insgesamt betreuten im Jahr 2018 die Caritas der Diözese St. Pölten im Bezirk St. Pölten in den fünf Sozialstationen 508 Kunden mit 83 Mitarbeiterinnen und leistete in Summe 62.550 Einsatzstunden. Dabei wurden mit den Dienstautos 604.601 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht ungefährt 15 Mal dem Umfang der Erde.
Enorme Leistung in vergangenen Wochen
„Die mobile Hauskrankenpflege ist die Königsdisziplin unter den Pflegeberufen. Unsere Mitarbeiter haben hohe Eigenverantwortung, sind immer wieder mit neuen – oftmals herausfordernden - Situationen konfrontiert und müssen in Abstimmung mit den Kundinnen und Kunden sowie deren Angehörigen das beste Pflege- und Betreuungskonzept erarbeiten und umsetzen. Jeden Tag und bei jedem Wetter. Gerade in den vergangenen schneereichen Wochen war das eine enorme Leistung des gesamten Teams“, bedankte sich Caritasdirektor Hannes Ziselsberger.
Ausbau des Angebots
Neben den „klassischen“ Pflegeaufgaben baut die Caritas auch laufend ihr Angebot aus: Die Mitarbeiter der Sozialstationen gestalten Betreuungsnachmittage, bieten Gedächtnistraining an und organisieren Besuchsdienste, damit auch alleinlebende Menschen ausreichend Sozialkontakte haben. „Die Menschen haben ein Grundbedürfnis danach, solange wie möglich zuhause im Kreise der Familie betreut zu werden. Unsere professionellen Angebote, die laufend erweitert werden, ermöglichen dies“, so Ziselsberger.
Suche nach Pflegepersonal
Die größte Herausforderung für das Jahr 2019 ist die Suche nach qualifiziertem Pflegepersonal. Die Caritas sucht Heimhilfen ebenso wie Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger oder Fachsozialbetreuer und Pflegeassistenten. Ein Job bei der Caritas biete eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine ansprechende Teamkultur beziehungsweise ein gutes Betriebsklima sowie eine variable Stundenverpflichtung. „Nur wenn wir auch ausreichend Personal finden, können wir unser Angebot der Nachfrage entsprechend ausbauen“, so Caritasdirektor Hannes Ziselsberger.


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