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NÖ. Für den Hausgarten gibt es eine viele Obstsorten. Im Herbst legen Gartenbesitzer den Grundstein für den Ertrag im kommenden Jahr. Sehr zu empfehlen sind Wildobstgehölze, die Abwechslung auf den Teller bringen.

Ein Klassiker im Obstgarten: der Apfelbaum Foto: Natur im Garten/Alexander Haiden
Ein Klassiker im Obstgarten: der Apfelbaum Foto: Natur im Garten/Alexander Haiden

Zudem leisten Wildobstgehölze einen wertvollen ökologischen Beitrag, da viele heimische Tiere auf sie angewiesen sind. Beliebt bei Mensch und Tier sind Mispel, Felsenbirne und Quitte. Aber auch die Klassiker wie Apfel, Birne, Zwetschke und Kirsche dürfen natürlich nicht fehlen.

Pflanzzeit Herbst

„Der Herbst ist für wurzelnackte Ware sehr gut als Pflanzzeit geeignet. Sehr späte Pflanzungen, etwa im Dezember, sind aber zu vermeiden. Obstgehölze, die im Container gekauft wurden, können das ganze Jahr über gepflanzt werden“, weiß Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

So pflanzt man einen Obstbaum

Wichtig ist, das Pflanzloch mindestens doppelt so groß wie Breite und Höhe des Wurzelballens auszuheben. Danach lockert man den Grund der Pflanzgrube auf und gibt zwei Schaufeln Kompost dazu. Bäume brauchen in den ersten Jahren eine Stütze in Form eines Pflocks, an den sie mit breiten Bändern oder Schnüren mit einer Achterschlinge angebunden werden. Nach dem Setzen wird das Pflanzloch mit guter Gartenerde aufgefüllt. Die Erde sollte auch zwischen die Wurzeln rieseln – dazu am Stamm rütteln. Anschließend wird die Erde festgedrückt und ein Gießrand geformt, der das Wasser in der Pflanzfläche (Baumscheibe) hält. Zum Abschluss wird der Wurzelbereich eingeschlämmt. Achtung: im ersten Jahr ist regelmäßiges Gießen wichtig! Zudem sollte die Baumscheibe frei und offen gehalten werden.

Weitere Informationen:

www.willBAUMhaben.at


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