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AMSTETTEN. Das Herbergssuchen in der Vorweihnachtszeit in vielen Pfarren ist  eine alte und noch immer beliebte Tradition. 

Vroni Wurzwallner, Toni Distelberger, Marianne Lehner vor der liebevoll geschmückten Lehner-Kapelle in Amstetten. Foto: Wolfgang Zarl

AMSTETTEN. In vielen Pfarren ist das Herbergssuchen in der Vorweihnachtszeit - meist neun Tage vor dem Heiligen Abend - eine alte und noch immer beliebte Tradition. Marianne Lehner aus der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu berichtet, dass es ihr wichtig ist, diesen Brauch, der an die schwierige Zeit der Heiligen Familie vor der Geburt Jesu erinnert, weiterzugeben. Heuer ist es freilich coronabedingt anders und die Pfarre erinnert alle Herbergssuchen-Gruppen an die Einhaltung der Coronasicherheitsmaßnahmen. Das heißt unter anderem: Risikogruppen wie ältere Personen sollten erst wieder im nächsten Jahr mitmachen.

Meist ist es üblich, eine Statue der Gottesmutter, eine geschnitzte Heilige Familie oder auch ein Heiligenbild der Gottesmutter  von der Kirche in eine Gastfamilie zu bringen. Diese wandert jeden Abend zu einer anderen Familie weiter. Dabei wird gemeinsam gebetet und gesungen. Heuer sollte das Herbergssuchen im Herzen, via Telefon oder unter strikter Einhaltung der Coronamaßnahmen stattfinden.


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