Betreuung der Frühgeborenen im Landesklinikum
AMSTETTEN. Eines von 12 Babys kommt in Österreich zu früh zur Welt, das sind rund 6.000 Neugeborene jährlich. Durch den medizinischen Fortschritt können sich viele der sehr kleinen Frühgeborenen gesund und gut entwickeln. Das Landesklinikum Amstetten beteiligt sich an dieser Aktion.

Im Landesklinikum Amstetten wird für zu früh geborene Babys, zwischen der 33. und der 37. Schwangerschaftswoche, eine entwicklungsfördernde Umgebung gestaltet. Dazu gehört die Minimierung jeglicher Stressbelastung durch akustische und visuelle Reize für die Kinder damit sie sich bestens und rasch entwickeln können. Zudem kann ein ungestörter Elternkontakt, ohne weitere Besuche, den Frühchen in Hinblick auf Lärm und Stress sehr gut tun. „Das Neonatologie Team ist bemüht neben der medizinischen Versorgung eines Frühgeborenen die Eltern möglichst früh in die Pflege einzubinden. Gleichzeitig wird von Beginn an die Entwicklung des Stillens gefördert. Muttermilchernährung hat bei Frühgeborenen Langzeitauswirkungen und kann viele Erkrankungen verhindern oder positiv beeinflussen.“ betont Bereichsleiterin DGKP Anna-Marie Mitterlehner.


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