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NÖ. Passend zum Motto des heutigen Weltgesundheitstages am 7. April „Our planet, our health“ kann man durch smartes, ökologisches Gärtnern Gutes für die Umwelt und für seine körperliche und geistige Gesundheit tun. Beim Gärtnern werden ordentlich Kalorien verbrannt: je nach Intensität der Arbeit zwischen 250 und 500 Kilokalorien/Stunde. Dabei sollte man aber ebenso wie beim Sport auf richtige Körperhaltung und schonende Bewegungsabläufe achten.

 (Foto: Halfpoint/stock.adobe.com)
(Foto: Halfpoint/stock.adobe.com)

„Durch ökologisches Gärtnern nach den ‚Natur im Garten‘ Kriterien kann man seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich die eigene Lebensqualität verbessern. Gartenarbeit fördert die körperliche, geistige und seelische Gesundheit nachweislich. Rechen und andere emissions- und geräuscharme oder -freie Werkzeuge schonen zudem das Gemüt, die Umwelt sowie tierische Mitbewohner im Garten“, so Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Bewegung „Natur im Garten“.

10 Tipps für schonende Gartenarbeit

Den Garten, wenn möglich regelmäßig zwei- bis dreimal pro Woche besuchen, zu Einheiten von etwa dreißig Minuten. Kürzere, dafür regelmäßige Bewegung ist förderlicher als eine „Hau-Ruck“ Aktion am Wochenende. Die Arbeit muss auch nicht schweißtreibend sein, jede Form der Bewegung zählt.

Leichtes Aufwärmen und Dehnen lohnt sich insbesondere vor schweren Gartenarbeiten. So können die Muskeln ihren Teil der Arbeit optimal vorbereitet bewerkstelligen und man vermeidet Zerrungen.

Nicht zu viel Gewicht auf einmal heben, man sollte notwendige Wege besser öfter zurücklegen, das begünstigt auch den Trainingseffekt.

Beim Anheben von schweren Gegenständen wie Blumentöpfen, Erdsäcken und vollen Gießkannen in die Knie gehen. Man soll Gegenstände mit der Kraft der Oberschenkel und nicht „aus dem Kreuz“ heben.

Den Rücken gerade halten und Hohlkreuz oder Rundrücken vermeiden. Geforderte Muskelgruppen wie z.B. die Armmuskulatur beim Tragen der Gießkanne bewusst anspannen.

Langes Kopfüber-Arbeiten sollte vermieden werden. Man sollte besser in die Hocke gehen und den Rücken dabei gerade halten.

Für den Rücken nicht optimal doch oft erforderlich ist das Arbeiten auf den Knien. Spezielle Polster oder Knieschoner, zum Anziehen oder direkt in der Arbeitshose eingenäht, sowie das zeitweilige Wechseln von einem Knie auf das andere, schonen diese. Auch ein kleiner Gartenhocker kann sehr dienlich sein, um für Entlastung und Abwechslung des Bewegungsablaufs zu sorgen.

Immer wieder zwischen anfallenden Tätigkeiten wechseln. Lang andauernde, monotone Bewegungen beanspruchen nur bestimmte Teile des Körpers und diese dann übermäßig, wodurch Verspannungen und Muskelkater begünstigt werden.

Langlebiges, ergonomisch geformtes Werkzeug verwenden, das der Körpergröße angepasst ist. Anfangs getätigte höhere Ausgaben machen sich langfristig bezahlt.

Wichtig ist auch, seinen Erfolg immer wieder mit einem kleinen Ritual zu belohnen und sein grünes Naturgartenparadies zu genießen: „Sie haben mit eigenen Händen Wertvolles für sich und die Umwelt geschaffen!“, so Katja Batakovic.


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