Feier im Gedenken an Menschen, die durch Suizid gestorben sind
SEITENSTETTEN. Zum Welttag der Suizidprävention wird ein Zeichen gegen Stigmatisierung und Tabuisierung gesetzt. Darum lädt die Kompetenzstelle Trauer (Projekt der Pastoralen Dienste und der Caritas Diözese St. Pölten) am Samstag, 9. September 2023, ins Bildungszentrum St. Benedikt all jene ein, die einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben.
Ab 17.30 Uhr gibt es die Möglichkeit zum Ankommen, ins Gespräch kommen, Wege aus der Sprachlosigkeit zu finden. Mögliche Ansprechpartner sind dabei Mitarbeiter des AKUTteams NÖ, der Telefonseelsorge, des Mobilen Hospizdienstes und des Psychosozialen Dienstes der Caritas sowie der Kompetenzstelle Trauer.
Gedenkfeier mit Texte und Segen
Um 19 Uhr findet dann eine Gedenkfeier für Menschen, die durch Suizid gestorben sind, statt. Texte, Gedanken, ein Erinnerungsritual, Segenswunsch und Musik bilden dabei einen tröstenden Rahmen. Der Trauer von Angehörigen und Hinterbliebenen soll Raum gegeben werden, denn alle Verstorbenen waren einzigartige Menschen und hinterlassen große Lücken im Leben ihrer Verwandten und Freunde. Mit einer Agape und Gesprächsaustausch klingt der Abend aus. Es wird damit ein Zeichen gegen Stigmatisierung und Tabuisierung zum Welttag der Suizidprävention gesetzt. Hier wird niemand „totgeschwiegen“.
Anmeldung und Informationen
Infos sind erhältlich im Bildungszentrum St. Benedikt (online www.st-benedikt.at), unter Telefon 07477 42 855, per E-Mail an bildungszentrum@st-benedikt.at oder bei Gerti Ziselsberger (Kompetenzstelle Trauer: mobil 0676 83 844 7373, gertrude.ziselsberger@caritas-stpoelten.at).



Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden