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Kampagne "Niederösterreich sagt Nein zu K.O.-Tropfen" schafft Bewusstsein

Online Redaktion, 17.07.2024 16:57

NÖ. Die im Jänner 2024 präsentierten Kampagne des Landes NÖ mit der Jugend:info NÖ und den NÖ Frauen- und Mädchenberatungsstellen “Niederösterreich sagt Nein zu K.O.-Tropfen“ findet große Resonanz. In den letzten Monaten wurden viele Infomaterialen und Testbändchen auf Liquid Ecstasy ausgegeben.

V. l.: Lejla Malkic von der Jugend:info NÖ und Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (Foto: NLK Pfeiffer)

„Das Ziel dieser sehr erfolgreichen Kampagne ist es, junge Menschen, insbesondere Frauen, für die Gefahren von K.O.-Tropfen zu sensibilisieren. Außerdem möchten wir Möglichkeiten aufzeigen, wie die Gefahr einer Verabreichung möglichst gering gehalten werden kann, welche Maßnahmen im Ernstfall getroffen werden sollen und welche rechtlichen Folgen Tätern nach Verabreichung von K.O.-Tropfen drohen“, erläutert Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Wichtig zu betonen ist, dass diese Initiative keine Panik auslösen, sondern Wissen verbreiten soll, um mit dieser Gefahr besser umgehen zu können.“

In den letzten Monaten wurden über die Jugend:info NÖ und die NÖ Frauen- und Mädchenberatungsstellen eine große Anzahl von Infomaterialien und Testbändern zur Verfügung gestellt, die auf den am häufigsten verabreichten Wirkstoff GHB, besser bekannt als Liquid Ecstasy, testen.

Feiern so sicher wie möglich

Auch wenn die Testbänder keinen 100-prozentigen Schutz bieten, sollen sie auf potenzielle Täter abschreckend wirken.

„Der primäre Fokus dieser Kampagne liegt auf K.O.-Tropfen. Ich möchte aber auch auf die Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum, Drogen bzw. Mischkonsum aufmerksam machen. Wir wollen, dass unsere Jugend feiert und das so sicher wie möglich“, betont Teschl-Hofmeister.

Restmengen der Bänder sind noch kostenlos über die Mädchenberatungsstellen und in Apotheken und Drogerien käuflich erhältlich.

Auf der Website www.noe2ko.at finden Jugendliche, junge Frauen, Eltern, Veranstalter sowie Interessierte wichtige Informationen, um die Gefahr von K.O.-Tropfen im Vorhinein zu erkennen und im Ernstfall richtig zu reagieren. Ein Fünf-Schritte-Plan für Betroffene und wichtige Notrufnummern werden übersichtlich dargestellt.

Lutz Köllner, Geschäftsführer Jugend:info NÖ: „Wir freuen uns, dass die Kampagne 'WIR.FEIERN.SICHER' der Jugend:info NÖ um Informationen über die Gefahr von K.O.-Tropfen erweitert werden konnte und die Resonanz in den letzten Monaten derart hoch ist. ‚Niederösterreich sagt NEIN zu K.O.-Tropfen‘ bietet Jugendlichen wertvolle Inputs, um ein unbeschwertes Feiern – gerade auch jetzt im Sommer – zu ermöglichen.“


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