Amstetten Falcons feiern wichtigen 73:52-Sieg gegen den BBC Steyr
AMSTETTEN. Nach der frustrierenden Niederlage gegen die Swans Gmunden (66:60) hieß es für die Amstetten Falcons, den dritten Platz im Landesliga-Grunddurchgang abzusichern. Gegen den Verfolger BBC Steyr lastete daher gestern Abend in der Johann Pölz-Halle einiges an Druck auf den Schultern von Falcons-Trainer Rene Bremböck und seinem Team.

Tips:Wie groß ist nach der Niederlage gegen Gmunden die Freude über den deutlichen 73:52-Sieg gegen Steyr?
Bremböck: Wir sind happy, dass wir jetzt den dritten Platz abgesichert haben. Wir haben jetzt zwei Siege Vorsprung auf den vierten und starten jetzt ins obere Play-off, wo wir noch zehn Spiele haben. Gegen Ende der Saison hin, wo es um die Halbfinal-Platzierungen geht, sind die zwei Siege sicher sehr wertvoll.
Tips:Was war gegen Steyr ausschlaggebend für den Sieg?
Bremböck: Wir haben heute in der Offensive sehr gut getroffen und in der Defensive sehr gut gespielt. Es ist aber auch ein großer Unterschied zwischen Gmunden und Steyr, das muss man auch sagen. Wir haben weniger Fehler gemacht als in den letzten Spielen und sind so in einen guten Rhythmus gekommen.
Tips:Was ist Ihr Ziel für das Play-off?
Bremböck: Wir schauen jetzt erst einmal, dass wir den dritten Platz absichern. Den zweiten Platz zu holen ist sehr schwer. Gmunden ist sehr stark. Drei Spieler von ihnen spielen auch in der ersten Bundesliga. Unser Ziel ist, in die Halbfinal-Serie gegen Gmunden zu kommen. Dort sind unsere Chancen nicht so schlecht. Wir haben zwei Spieler, die momentan verletzt sind. Bis zur Halbfinal-Serie kommen sie zurück und dann haben wir Chancen, ins Finale einzuziehen. Jetzt ist unser Ziel aber erst einmal, Dritter zu werden, und dann schauen wir, was passiert.
Tips:Spielt der Aufstieg auch eine Rolle?
Bremböck: Wir haben in den vergangenen zehn Jahren sechs Mal den Titel in der Landesliga gewonnen. Das letzte Mal war vor zwei Jahren. Die zweite Bundesliga klopft regelmäßig an, weil sie wollen, dass wir aufsteigen. Budgetär ist es aber einfach nicht drinnen. Dazu bräuchten wir eine Verdoppelung des Budgets. In Amstetten gibt es eine klare Tendenz in Richtung Bundesligen, beispielsweise im Fußball und auch bei anderen Profivereinen. Sponsorentechnisch könnten wir es also nicht stemmen, in der zweiten Bundesliga zu spielen, obwohl wir dort auch nur mit regionalen Spielern spielen würden. Wir wollen keine Profitruppe hier haben, die nur aus externen Spielern besteht, sondern mit regionalen Spielern so weit wie möglich kommen. Wenn wir zweite Bundesliga spielen, würden wir uns schon ein, zwei Verstärkungen holen. Wir wollen aber sicher kein Legionärsverein werden, sondern ein regionaler Verein bleiben.
Tips:Ist die Leistung der Falcons höher einzuschätzen, weil man nur mit Spielern aus der Region spielt?
Bremböck: Als wir vor zwei Jahren den Titel geholt haben, haben wir das nur mit Spielern geschafft, die schon über ein Jahr in Amstetten wohnen. Das macht schon stolz. In der zweiten Bundesliga hatten wir einen amerikanischen und einen englischen Legionär. Diesen Weg kennen wir also auch. Wir sind aber schon sehr happy, dass wir jetzt den Weg mit den Spielern aus der Region finden.


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