Motorsportbegeisterte Familie aus Greinsfurth fährt seit Generationen Motocross
AMSTETTEN. Durch die Adern der Familie Schrenk aus Greinsfurth fließt nicht Blut, sondern Benzin. Seit mehreren Generationen hat der Motocross-Sport in der Familie einen sehr hohen Stellenwert.

„Schon unser Opa Johann Schrenk war ein leidenschaftlicher Motocross-Fahrer. Er hat 1976 den MSC Greinsfurth mitbegründet und geholfen, die Motocross-Strecke zu errichten“, erzählt Patrick Schrenk, der schon im zarten Alter von drei Jahren zum ersten Mal Motocross fuhr. Die Familientradition wird munter fortgeführt. Auch sein Sohn Leon (8 Jahre) und Töchterchen Sarah (3 Jahre) sind schon auf ihren kleinen Motorrädern unterwegs.
Können ist ausschlaggebend
„Der Sport ist natürlich mit viel Aufwand und Kosten verbunden. Waschen und reparieren muss einem auch Spaß machen. Was mich am Motocross-Fahren aber so fasziniert, ist die Gemeinschaft, das miteinander Trainieren und Campen. Sehr vorteilhaft ist auch, dass die Kinder viel an der freien Natur sind und nicht zu Hause rumsitzen“, erzählt Schrenk. Außerdem sei Motocross-Fahren eine der wenigen Motorsportarten, bei denen nicht das Material, sondern das Können ausschlaggebend ist.
Wie ein Zigeunerleben
Für das Motocross-Fahren ist hartes körperliches Training äußerst wichtig. „In den USA wurde Motocross-Fahren vor Boxen zur anstrengendsten Sportart überhaupt gewählt“, weiß Schrenk, der sich mit Laufen und Kraftsport fit hält. Das Fahren wird auf der Heimstrecke in Greinsfurth sowie in Ungarn und Italien trainiert. Um zum Training und zu den Rennen zu gelangen, ist die Familie viel im Bus und im Wohnwagen unterwegs. „Der Motocross-Sport ist wie ein Zigeunerleben“, zieht Schrenk einen passenden Vergleich.
K(l)eine Preisgelder
Patrick Schrenk hat schon des Öfteren den Niederösterreich-Cup und den Waldviertel-Cup gewonnen. Der stärkste Fahrer in der Familie ist aber Cousin Christian, der heuer den Auner MX2-Cup gewonnen hat. Vom Motocross-Fahren leben kann auch er nicht. „Der Sport ist ein reines Hobby. Preisgelder gibt es so gut wie keine“, sagt Patrick Schrenk.


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