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AMSTETTEN. Mit Philipp Schellnegger, John Frederiksen und Sefik Abali verzeichnet der SKU Ertl Glas Amstetten drei Neuzugänge.

(v. l.) Jochen Fallmann, Philipp Schellnegger und Harald Vetter (Foto: SKU Ertl Glas Amstetten)
  1 / 3   (v. l.) Jochen Fallmann, Philipp Schellnegger und Harald Vetter (Foto: SKU Ertl Glas Amstetten)

Der SKU hatte zu Saisonschluss einen Neustart angekündigt und dabei auch eine Reihe von Spielern aus verschiedenen Gründen abgegeben oder abgeben müssen. Besonders das Mittelfeld verzeichnete mit den Leistungsträgern Wurm, Lichtenberger, Grubeck, Scharner und dem ins Trainerteam aufgerückten Schagerl viele Abgänge. Insgesamt verließen zehn Spieler den Verein.

Philipp Schellnegger 

Nach den neuen Mittelfeldspielern Sebastian Leimhofer (Wr. Viktoria) , Peter Tschernegg (GAK) und Bojan Mustecic (Vorwärts) verpflichtete der SKU diese Woche Philipp Schellnegger (bisher ebenfalls GAK). Damit holte Amstetten drei ligaerfahrene Mittelfeldspieler und einen jungen Spieler aus der Region nach Amstetten. Philipp Schellnegger wechselt nach Auslaufen seines Vertrages beim GAK nun ligaintern zum SKU. Der 23-jährige Steirer ist sowohl auf den Außenbahnen als auch im zentralen Mittelfeld universell einsetzbar.

Karriere

Schellnegger begann seine Karriere beim SC Weiz, für den er auch dreieinhalb Jahre in der Regionalliga spielte. Die fußballerische Ausbildung erhielt er unter anderem in der Akademie des SK Sturm Graz. Im Jänner 2019 wechselte Schellnegger zum GAK, gehörte dabei der Meistermannschaft an und stieg von der Regionalliga Mitte in die 2. Liga auf. Sein Zweitligadebüt gab er im Juli 2019. Nach zweieinhalb Jahren und 48 Zweite-Liga-Einsätzen bei den Grazern verschlägt es den Offensivmann nach Amstetten. Er wird gemeinsam mit seinem letztjährigen Klubkollegen Peter Tschernegg auf den Ex-Klub treffen.

„Möchte guten Offensivfußball zeigen“

„Für mich hat sich eine interessante Option aufgetan, die ich gerne genommen habe. Ich möchte mich weiter entwickeln und guten Offensivfußball zeigen.“

„Sehr schneller und giftiger Spieler“

Cheftrainer Jochen Fallmann: „Mit Philipp Schellnegger bekommen wir einen sehr schnellen und giftigen Spieler, der im Spiel sehr viel unterwegs und in der Offensive an vielen Positionen einsetzbar ist. Wir erhoffen uns von seiner Dynamik eine Belebung für unser Angriffsspiel“.

John Frederiksen 

Für den Angriff gelang heute die Verpflichtung eines interessanten und zugleich wohl unbekannten Stürmers. Der 2.02 m große John Frederiksen wechselt aus der 2. Finnischen Liga in die 2. Österreichische Liga und heuert in Amstetten an. Seine Qualitäten soll er gemeinsam mit David Peham für hoffentlich sehr viele Tore einsetzen. Einsätze im U19-Nationalteam der Färöer stehen auf seiner Vita.

Neben Peham auf Torjagd

Der hierzulande wohl völlig unbekannte Stürmer John Frederiksen wird in der kommenden Saison neben David Peham auf Torjagd gehen. Der 2,02 Meter große Mann von den Färöer Inseln wechselt ab sofort von Musan Salama (2. finnische Liga) ins Mostviertel. Der in Dänemark geborene Frederiksen hat auch Profistationen in der zweiten dänischen Liga sowie der ersten Liga auf Färöer hinter sich und auch drei U19-Länderspiele für die Färöer Inseln absolviert. Im Testspiel gegen Hertha Wels konnte der 25-jährige Vollblutstürmer Trainer Jochen Fallmann überzeugen.

Trainer Jochen Fallmann über den Transfer

„Ich bin sehr froh, dass wir John Frederiksen für Amstetten gewinnen konnten. Er ist ein sehr großer und robuster Spieler, der aber auch technisch sehr versiert ist. Er ist ein richtiger Zielspieler, der in unser Offensivspiel eine gewisse Wucht und noch mehr Kopfballstärke bringen wird und im Strafraum einen sehr guten Abschluss hat“.

Weiterer Transfer: Sefik Abali 

Der SKU Ertl Glas Amstetten kann mit Sefik Abali eine Verstärkung für die Abwehr präsentieren. Der 19-Jährige wechselt vom Türkischen Erstligisten Göztepe ins Mostviertel. Zuvor kickte der 1,92 Meter große Innenverteidiger für den FC Wacker Innsbruck und den FC Wacker Innsbruck II in der 2. Liga. Erst diesen Sommer verließ er die Tiroler in Richtung Türkei. Aktuell scheint Abali im Kader des Türkischen U21 Teams auf.

Lebenslauf

Sefik Abali wurde in Innsbruck geboren und machte die ersten Bekanntschaften mit dem runden Leder beim SV Telfs. Schon bald wurde der FC Wacker Innsbruck auf sein Talent aufmerksam und holte ihn in seine Talenteschmiede. Von dort schaffte er den Sprung in die Akademie Tirol und in weiterer Folge wieder zurück zum FC Wacker. Mit 17 Jahren feierte Sefik Abali sein Debüt in der 2. Liga – zwölf weitere Spiele sollten folgen.

Trainer Jochen Fallmann über den Transfer

„Sefik Abali ist noch ein junger Spieler, der unter Thomas Grumser in Innsbruck schon viele und auch einige wichtige Spiele gemacht hat. Er wird uns mit seiner Einstellung und seiner Mentalität im Abwehrzentrum auch verstärken“.

Am kommenden Freitag 9.7. trifft der SKU zu Hause auf AEL Limassol. Anpfiff gegen den zyprischen Vize-Meister wird im Ertl-Glas-Stadion um 11.00 Uhr sein. Zuschauer bei freiem Eintritt zugelassen!


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