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AMSTETTEN/GRAZ. Mit dem allerersten Sieg über den GAK setzt Amstetten seine Triumphserie fort. Im fünften Spiel in Folge blieb der SKU ohne Gegentor und holte den fünften Dreier am Stück.

Sechs Jahre lang spielte David Peham für den SKU – nun ist er für den GAK im Einsatz. Der SKU traf ihn vor dem Spiel im Stadion. (Foto: Gernot Aichinger/SKU)

Der SKU überstand in Graz eine starke Anfangsphase der Hausherren unbeschadet und schlug dann durch Stefan Feiertag in der 38. und in der 56. Minute doppelt zu. Ausgerechnet Ex-SKU-Spieler David Peham war es dann, der einen Corner-Ball zum 0:3 ins eigene Tor ablenkte und für den Schlusspunkt sorgte.

Spielbericht

Doch von vorne: Die Grazer nahmen das Heft gleich zu Beginn in die Hand. Peham gab in der sechsten Minute den ersten Torschuss ab. Die weiteren Versuche von Alin Roman und Felipe fielen zu harmlos aus. Auch die zweite Halbchance von Peham gegen seine früheren Kollegen brachte keine ernste Torgefahr. Die erste Phase des Spiels war von Zweikämpfen im Mittelfeld und vom Kampf um jeden Meter Boden geprägt.

Es wurde turbulenter

In der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs wurde es turbulenter. In der 27. Minute klärte der SKU nach einem GAK-Eckball erst auf der Torlinie, zwei Minuten später traf Felipe nur das Außennetz und nicht ins Amstettner Tor. Nach einer halben Stunde kam auch Amstetten besser ins Spiel. Philipp Schellnegger vergab nach Zuspiel von Alin Roman einen Hochkaräter. Im Gegenzug reklamierten die Grazer nach einem vermeintlichen Foul an Felipe Elfmeter, Schiri Ristoskov ließ aber weiterspielen.

0:1 für SKU

In der 38. Minute war Stefan Feiertag da, wo ein Vollblutstürmer sein muss. Nach einer scharfen Hereingabe von Alin Roman traf er zum 0:1 für den SKU. Die Grazer wollten Schadensbegrenzung betreiben, doch Sangare fand in Dennis Verwüster seinen Meister. Amstetten ging mit einer Führung in die Pause.

SKU Chef am Platz

Die Grazer stiegen danach wieder aufs Gas. Nach einigen hektisch vorgetragenen Angriffen stabilisierte sich Amstetten wieder. Mit zwei schnellen Gegenangriffen zeigte der SKU bald, dass er heute der Chef am Platz ist. Feiertag schnürte mit einem überlegten Schlenzer in die lange Ecke den Doppelpack zum 0:2 (56.). Es sollte nicht das Spiel der Grazer werden: David Peham bedrängte Marco Stark beim Kopfballduell nach einem Mayer-Eckball und lenkte zu allem Überdruss das Leder in die eigenen Maschen ab (69.). Resultat: 0:3 für den SKU.


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