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AMSTETTEN. Amstettens Judo-Queen Jasmin Gruber krönte sich im polnischen Krakau zur Weltmeisterin bei den Veteranen -63 Kilogramm.

  1 / 2   (V. l.) Andretta Bertone (Italien,2), Jasmin Gruber (Österreich, 1), Ilenia Paoletti (Italien, 3) und Jaroslava Zahorova (Tschechien, 3) (Foto: Sabau Gabriela (IJF))

In der ersten Runde besiegte Gruber die Tschechin Jaroslava Zahrova vorzeitig mit Festhaltegriff. In diesen Kampf verletzte sich die Amstettnerin jedoch an der Schulter und es war nicht sicher, ob sie weiterkämpfen kann. Der Physio des Deutschen Teams half aus und die Schulter wurde wieder soweit hergestellt, dass Gruber auch den Kampf gegen die Italienerin Ilena Paoletti gewinnen konnte.

Das Finale

Im Finale stand sie einer weiteren Kämpferin aus Italien gegenüber: Andretto Bertone hatte sich mit zwei Siegen gegen ihre Gegnerinnen aus Brasilien und den USA für das Finale qualifiziert. Dort war der Adrenalienspiegel offensichtlich höher als der Schmerz und Jasmin Gruber dominierte die Begegnung von der ersten Sekunde an. Sie gewann vorzeitig durch eine perfekte Beintechnik. Gruber ist mit diesem Sieg die erste Sportlerin in der über 60-jährigen Vereinsgeschichte der Union Amstetten, die einen offiziellen Titel des Judo Weltverbandes gewinnt.


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