Volleyball: Doppelter Einsatz für VCA
AMSTETTEN. Ein doppelter Einsatz stand für den VCA Amstetten am vergangenen Wochenende am Programm.

Am Samstag musste die Mannschaft von Trainer Andre Urnaut nach Innsbruck, wo in der sechsten Runde der Austrian Volley League nach einer Spielzeit von zwei Stunden und 23 Minuten die Gastgeber Hypo Tirol Volleyballteam die Partie knapp mit 2-3 für sich entschieden. Damit knöpften die Niederösterreicher dem Tabellenführer aber einen Punkt ab.
Am Sonntag trafen in der dritten Runde des Austrian Volley Cup die beiden Finalisten des Vorjahres, der VCA Amstetten NÖ und Union Raiffeisen Waldviertel, aufeinander. Im dritten NÖ-Derby der Saison duellierten sich die beiden niederösterreichischen Topclubs auf einem unglaublichen Niveau.
Am Ende hatten die Titelverteidiger und aktuelle Meister aus dem Hohen Norden das bessere Ende in einem Fünfsatzkrimi für sich und zogen ins Viertelfinale ein, während für die Amstettner die Cupsaison nun beendet ist.
„Riesen Spiel abgeliefert“
„Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wir haben ein riesen Spiel abgeliefert und uns am Ende nicht für die tolle Leistung belohnt. Trotzdem können wir stolz sein (...) und müssen jetzt das Positive aus der Niederlage mitnehmen“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach der Partie.
Spielverlauf
In einem abwechslungsreichen Spiel gingen zuerst die Gastgeber in Zwettl mit 0-1 in Führung, wobei die Mostviertler sofort eine Antwort fanden und mit 25-16 ausgleichen konnten. Im dritten Durchgang hatten die Nordmänner wieder die Oberhand, aber die Amstettner, selbst schon vierfacher Cupsieger, steckten nicht auf und sorgten mit 25-23 für die Verlängerung des Spiels. Dabei hatten sie am Vortag in der Liga bei Tabellenführer Hypo Tirol Volleyballteam einen Fünfsatzkrimi in den Beinen, doch kräftemäßig schienen die Mostviertler keine Probleme zu haben. Der entscheidende fünfte Satz war eng umkämpft, Amstetten erarbeitete sich zwei Matchbälle, verpasste aber die Überraschung gegen den klaren Favoriten.
„Können uns nichts vorwerfen“
„Wenn du zwei Matchbälle hast, dann musst du einen davon auch nützen, sonst gehst du eben als Verlierer vom Platz. Leider ist das dann so gewesen, aber mit der Leistung können wir uns nichts vorwerfen. Wir haben den Titelverteidiger ordentlich ins Wanken gebracht, lediglich der K.O.-Schlag hat heute gefehlt“, resümierte Henschke abschließend.
Für seine Mannschaft geht es am kommenden Sonntag (20. November) in der Austrian Volley League weiter, wo sie vor heimischer Kulisse TJ Sokol V/Post SV Wien um 17 Uhr in der Johann-Pölz-Halle empfangen wird.


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