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AMSTETTEN. In der Mostviertelliga musste der Schachklub Amstetten 1 auswärts zur dritten Runde gegen den ASVÖ VHS Pöchlarn 2 antreten. Obwohl die Amstettner Aufsteiger die erste Saison in der Mostviertelliga spielen, war man gegen die von der Papierform her leicht favorisierten Gastgeber durchaus optimistisch eingestellt.

Johann Wiesinger brachte auf Brett 5 die Amstettner Denksportler bereits nach zwei Stunden in Führung. (Foto: Schachklub Amstetten)

So brachte Johann Wiesinger auf Brett 5 durch seinen Sieg gegen den gegnerischen Obmann die Amstettner Denksportler bereits nach zwei Stunden in Führung. Winfried Wadsack konnte hingegen nach zweieinhalb Stunden den gegnerischen Ansturm auf Brett 3 abwehren und seine Partie in den sicheren Remis-Hafen führen.

Auf Brett 4 hatte Franz Schmoll einen zunächst kleineren Vorteil erzielt, baute diesen dann konsequent und zielsicher aus und zwang nach drei Stunden Wettkampf durch eine kraftvolle taktische Wendung seinen Gegner zur Aufgabe. Damit führte Schachklub Amstetten 1 zunächst mit 2,5 zu 0,5.

Remis nach dreieinhalb Stunden

Die beiden in den noch offenen Partien kämpfenden Amstettner wussten somit, dass bereits ein Unentschieden den Mannschaftssieg sicherstellen würde. Florian Mostbauer wehrte auf Brett 1 alle Gewinnversuche des gegnerischen „Internationalen Meisters“ ab und stellte durch sein Remis nach dreieinhalb Stunden Kampf den Mannschaftssieg sicher. Nach vier Stunden ging dann die Partie auf Brett 2 gegen die „Internationale Meisterin“ aus Litauen in Zeitnot unglücklich verloren.

Spieler der Runde ist Johann Wiesinger, der als Schach-David gegen einen vermeintlich überlegenen Gegner, einen Schach-Goliath, in einem langwierigen Endspiel mit taktischen Kraftzügen den längeren Atem behielt.

Somit gewann Schachklub Amstetten 1 ganz knapp mit 3 zu 2. In der Tabelle verbleibt Schachklub Amstetten 1 weiterhin an der Spitze.


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