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AMSTETTEN. Über zwei Medaillen darf sich das Werferteam des LCA Umdasch Amstetten bei den Österreichischen Meisterschaften im Winterwurf freuen.

Viola Simmer holte die Goldmedaille (Foto: LCA Umdasch Amstetten)
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Den Auftakt setzten die Hammerwerfer, mit dabei drei Amstettner. Klemens Rameder erreichte mit 48,02 Metern die Bronzemedaille, zeigte sich mit seiner Wettkampfleistung sehr zufrieden. Rameder hat sich nun mit seiner vierten österreichischen Staatsmeistermedaille in der allgemeinen Klasse etabliert.

Vierter wurde Michael Hofer mit 43,56 Metern - es war dies nach einem großen privaten Verlust ein guter Einstieg in das Wettkampfgeschehen.

Robert Bichlbauer hatte diesmal große technische Probleme und konnte seine Trainingsleistungen nicht voll umsetzen.

Erster Titel für Viola Simmer

Ausgezeichnet lief es auch im Speerwurf. So konnte Mehrkämpferin Viola Simmer den 600 Gramm schweren Speer auf 35,34 Meter werfen, somit den ersten Platz gewinnen und die zweite Medaille für den Heimverein LCA Umdasch erzielen.

Ihre Wurfstärke zeigt auch ihr großes Talent für den Mehrkampf, wo sie regierende NÖ Meisterin ist und vor wenigen Wochen bei der Hallenstaatsmeisterschaft persönliche Bestleistung erzielte.

„Hervorragende Durchführung“ in Amstetten

Michael Hofer: „Als Obmann des LCA Umdasch ist uns als Veranstalter-Team eine hervorragende Durchführung dieses Wettkampfformates gelungen, mein Dank gilt hier auch der Stadtgemeinde Amstetten, die uns bei der Infrastruktur im Umdasch Stadion tolle Anlagen bereitstellt. Besonders freut mich, dass wir zwei Medaillen durch Viola Simmer mit dem ersten Platz und Klemens Rameder mit Bronze erreichen konnten, die beide großes Wettkampfherz bewiesen haben.“

Viola Simmer: „Bin sehr zufrieden“

Viola Simmer: „Mit meinem Österreichischem Meistertitel bin ich sehr zufrieden, die Leistung war ansprechend, es war kalt und nass, dann gab es noch starken böigen teils stürmischen Wind, dieser drückte den Speer nach unten. Bei normalen Verhältnissen wäre hier mehr drinnen gewesen.“

Klemens Rameder: „Um diese Jahreszeit fehlen noch viele Trainingswürfe“

Klemens Rameder: „Ich bin mit der Bronzemedaille durchaus zufrieden. Natürlich fehlen um diese Jahreszeit noch viele Trainingswürfe - trotzdem war die Weite sehr gut und ich werde mich im Saisonverlauf noch weiter steigern können.“

Winterwurf-Meisterschaften haben in anderen europäischen Ländern Tradition. Wenn man auf den Terminkalender von European Athletics blickt, dann findet man im heurigen Jahr von Ende Jänner bis April solche Meisterschaften in 15 Ländern, darunter Italien, Frankreich, Ungarn, Lettland, Zypern und in zahlreichen Balkan-Staaten, wo der Wurf große Tradition hat.
Amstetten war nun zum dritten Mal Austragungsort und kann sich mit zwei Wurfkäfigen, einer davon ist neu, und drei Speerwurf-Anlagen sehen lassen. Diese Voraussetzungen machen den besonderen Zeitplan erst möglich.

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