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AMSTETTEN. 1.050 Kilometer und 15.000 Höhenmeter in 64 Stunden und 36 Minuten: Der in Amstetten und Wien ansässige Leonhard Kern finishte am 31. Mai 2024 um 0.53 Uhr sein bisher längstes selbstunterstütztes Ultra-Distanz-Radrennen - das Race Across Austria - als Zweiter im „Adventure“-Modus. In der Gesamtwertung erreichte er Platz 7.

Leonhard Kern beim Race Across Austria (Foto: Privat)
  1 / 2   Leonhard Kern beim Race Across Austria (Foto: Privat)

Auf der spektakulären Strecke quer durch Österreich ging es vom östlichsten Punkt in Nickelsdorf/ Burgendland über die schönsten und schwierigsten Berge und Pässe, unter anderem über den Semmering, den Sölkpass, den Fernpass sowie Hochtannbergpass und dem Faschinajoch nach Feldkirch/Vorarlberg.

In den Vorjahren hatte Kern bereits beim Race Around Niederösterreich Erfahrungen sammeln können, wie viele Kilometer und Höhenmeter mit wenig Schlaf zu bewältigen sind. Das Race Across Austria forderte aber nochmal anders: “Abgesehen von der Kombination aus langer Distanz sowie vielen Höhenmetern und dem Schlafmangel haben vor allem der intensive Dauerregen und die Kälte sowohl psychisch als auch physisch viel von mir abverlangt“, so der in Amstetten und Wien ansässige Organisationsberater und Coach.

Die Freude im Ziel war bei Kern nach der intensiven Vorbereitung jedenfalls groß: “Es ist so vieles aufgegangen, in der ersten Nacht konnte ich mich auf den zweiten Platz fahren, das hat richtig gepusht und die viele Unterstützung, das Anfeuern und Mitfiebern meiner Familie und so vieler Freunde und Bekannte von außen hat mich unglaublich motiviert.”


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