Niederlage zum Saisonstart für VCA Amstetten NÖ in Ried
AMSTETTEN. Auswärts startete der VCA Amstetten NÖ in die neue Saison der Powerfusion Volley League Men und gleich zum Beginn setzte es eine erste Niederlage gegen den UVC Ried/Innkreis. Nach einem eng umkämpften ersten Satz gingen auch die Durchgänge zwei und drei an die Hausherren im Raiffeisen Volleydome, die sich schlussendlich klar mit 0-3 durchsetzen konnten.

„Man muss bei Einschätzungen nach dem ersten Spieltag immer vorsichtig sein, aber ich bin enttäuscht“, resümierte VCA-Sportdirektor Michael Henschke die Partie und fügte an: „Unsere Leistungen in den letzten Wochen beim Training als auch den Vorbereitungsspielen war besser. Heute waren wir nicht annähernd in der Lage, die Rieder in den Griff zu bekommen.“
Beide Teams starteten nervös in den ersten Satz, der von vielen Fehlern auf beiden Seiten begleitet war. Zunächst hielten die Niederösterreicher eine kleine Führung, doch in die entscheidende Phase des ersten Durchganges gingen dann die Hausherren aus Ried mit einen Punktepolster, welcher ihnen zunächst vier Satzbälle einbrachte.
Alle vier konnten die Mostviertler allerdings dank einer kämpferischen Leistung abwehren und es ging in die Verlängerung, wo allerdings immer wieder die Rieder den Vorteil der Satzbälle hatten und den insgesamt achten zum 26-28 nützten.
Zweiter Durchgang
Auch der zweite Durchgang verlief ähnlich, erneut hatte der VCA leichte Vorteile zu Beginn an Punkten, am Ende gingen aber die Rieder als Satzführende in die entscheidende Phase und stellten mit 20-25 auf 0-2 aus Sicht der Niederösterreicher. Der dritte Satz erwies sich ausgeglichener, aber am Ende hatten die Rieder das bessere Ende und fixierten nach rund 90 Minuten mit 22-25 ihren ersten Heimsieg.
Neo-Trainer Constant Tchoussi: „Haben nicht unser ganzes Potenzial auf den Platz gebracht“
„Wir haben sicher nicht unser ganzes Potenzial auf den Platz gebracht und müssen uns verbessern. Die Spieler müssen den Spielplan besser folgen während des Matches und leidenschaftlicher agieren. Wir waren emotional nicht stabil heute“, erzählte Neo-Trainer Constant Tchoussi.
Der Franzose saß erstmals in der heimischen Volleyball-Bundesliga am Trainersessel in Amstetten. „Niederlagen gehören zum Lernprozess dazu. Heute haben wir im ersten Satz die Kontrolle verloren, aufgrund von Fehlern in unserem Spielaufbau. Diese Fehler müssen wir lernen zu verstehen, um sie in anderen Matches nicht mehr zu machen“, erklärte er weiter.
Am kommenden Freitag (11. Oktober) wartet das erste Heimspiel auf die Amstettner mit einem starken Gegner, dem Vizemeister TSV Hartberg. Gespielt wird um 18 Uhr in der Johann-Pölz-Halle.


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