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AMSTETTEN. Das Jahr 2018 ist ein mehrfaches Jubiläums- und Gedenkjahr. Die Stadt Amstetten stellt sich mit einer Reihe von Veranstaltungen dieser Geschichte.

Archivar Thomas Buchner, Kulturstadträtin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ) und Leiterin der Kulturabteilung Elke Strauß Foto: mott

AMSTETTEN. Im Jahr 2018 werden 100 Jahre Republik Österreich und Stadterhebung Amstetten vor 120 Jahren gefeiert und an den Anschluss Österreichs an Deutschland vor 80 Jahren erinnert.Die Stadt Amstetten will dieses Jahr nutzen, um mit einer Reihe von Veranstaltungen und Vorträgen der Bevölkerung Impulse zu geben und Lust zu machen, sich näher mit der Geschichte auseinander zu setzen. Kulturstadträti Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) nennt das Motto: „Feiern, Gedenken, Nachdenken, Dokumentieren“.

Wichtiger Impuls

Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ) bezeichnete die Stadterhebung vor 120 Jahren als wichtigen Impuls für die Entwicklung der Stadt. Gefeiert wird mit einem besonderen Event im Herbst, der allerdings noch nicht fixiert ist. Auch ein Tag der offenen Tür im Rathaus ist angedacht. In dem Zuge erklärte Puchebner auch, dass das Kulturjahresmotto „Demokratie“ eine wesentliche Säule der Feiern sein werde.Kulturstadträti Ulrike Königsberger-Ludwig erklärte, dass der Name des Kulturjahrmotto eben wegen des Gedenkjahres gewählt wurde. Es gilt hinzuschauen, warum sich Sachen so entwickelt haben, wie sie dann abliefen.Die Vorträge verweisen auf verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte, wobei auch das dunkle Kapitel NS-Diktatur nicht verschwiegen wird. SchulprojektBesonders darf man auch auf die Ergebnisse des Schulprojekts, bei dem die Schulen – unterstützt vom Verein Sapere Aude – Demokratieworkshops durchführen. Die Präsentation wird im November veranstaltet.

Vorträge

Donnerstag, 12. April, 19 Uhr

„Amstetten wird Stadt. Stadterhebung und Urbanisierung im späten 19. Jahrhundert“ mit Thomas Buchner

Donnerstag, 24.Mai, 19 Uhr

„Amstetten 1918. Demokratische Revolution in der Kleinstadt?“ mit Gerhard Ziskovsky

Donnerstag, 7. Juni, 19 Uhr

„Die gescheiterte Republik. Das Beispiel Niederösterreich“ mit Stefan Eminger

Do., 13. September, 19 Uhr

„Amstetten 1938. Gewalt, Euphorie, Schweigen“ mit Thomas Buchner

Do., 27. September, 19 Uhr

„Die Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling in der NS-Zeit. Aktuelle Forschungsergebnisse“ mit Philipp Mettauer

Do., 18. Oktober, 19 Uhr

„Zweite Republik“ (Arbeitstitel) mit Irene Bandhauer-Schöffmann)

Mittwoch, 21. November 2018

„Demokratie vermitteln 1918-2018. Zwischen Klassenzimmern und Echokammern“ mit Patrick Danter. Präsentation der Ergebnisse der Demokratieworkshops, Präsentation der neugestalteten Displays mit Heiner Brachner und Manfred WohlfahrtRathaussaal Amstetten


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