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BEZIRK AMSTETTEN. Produzenten aus dem Bezirk Amstetten überzeugten bei der AB HOF-Messe in Wieselburg mit ihren Produkten.

Abg. z. NR Georg Strasser, Präsident des österreichischen Bauernbundes (ÖVP) mit der Urkunde „Die goldene Birne“; Karl Hohenlohe, Herausgeber Gault Millau mit der Urkunde „Die goldene Birne“; LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP); Gewinner Michael Oberaiger; Gewinner Alois Binder; Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich mit der Urkunde „Das goldene Stamperl“; Uwe Scheutz, Präsident Messe Wieselburg; (v.l.) Foto: Fotohaus Roschmann GmbH – Purgstall

BEZIRK AMSTETTEN. Unter 5870 verkosteten und bewerteten Proben wurden auf der AB HOF-Messe in Wieselburg die besten Produkte der österreichischen Direktvermarkter von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) ausgezeichnet. Neben der „Goldenen Birne“, dem „Goldenen Stamperl“, der „Goldenen Honigwabe“ wurden die „Brot-Kaiser“, „Fisch-Kaiser“, „Öl-Kaiser“ und „Speck-Kaiser“ prämiert. Auch der Bezirk Amstetten war unter den Prämierten stark vertreten.

Zahlreiche prämierte Direktvermarkter

Das „Goldene Stamperl“ erhielten Walter Hofstetter aus Neuhofen für den Dirndlbrand, das Seppelbauer Obstparadies der Familie Datzberger aus Amstetten für den Birnenbrand Dr. Jules Gujot und den Speckbirnenmost, die Familie Oberaigner-Binder aus St. Peter/Au für den Roggenbrand Pale Style, für die Apfel-Birnen-Cuvée und die Apfel-Birnen-Cuvée Vierkanter. Die „Goldene Birne“ ging an Leopold Reikersdorfer aus Neuhofen für sein getrocknetes Bio-Suppengemüse.

Den „Speck-Kaiser“ bekamen Erwin und Maria Burgholzer aus Behamberg für ihren Karreespeck, die Landwirtschaftliche Fachschule Hohenlehen, Hollenstein für den Leberaufstrich mit Marille.

Mit dem „Brot-Kaiser“ wurden Cäcilia und Alois Deinhofer aus Amstetten für ihr Dinkel-Roggen-Vollkornbrot ausgezeichnet.

Den „Öl-Kaiser“ erzielten Hildegard und Ernst Streißelberger aus Neuhofen an der Ybbs für ihr Kürbiskernöl.

Die goldene Honigwabe ging an Berthold Baumann aus St. Georgen am Reith für seinen Waldhonig.

Direktvermarktung als Zukunftsweg

5000 niederösterreichische Betriebe setzen auf Direktvermarktung und sehen das als Zukunftsweg. Das zeigen auch die Zahlen. Für 90 Prozent der Konsumenten ist die regionale Herkunft ein überaus wichtiges Kriterium beim Lebensmitteleinkauf. Sie schätzen die Spezialitäten aus regionalen Rohstoffen und kaufen diese auch gerne. So konnte auch der Einkommensanteil aus der Direktvermarktung seit 2010 von 22 Prozent auf 34 Prozent gesteigert werden.


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