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AMSTETTEN. In der Amstettner Kulturwochenveranstaltung „Demokratie vermitteln“ wurden die Ergebnisse der vom Verein Sapere Aude begleiteten Schulworkshops und die neu gestalteten Innenstadt-Displays präsentiert.

1. Reihe,(v. l.).: Elke Strauß (Leiterin Kulturabteilung), Stefanie Schager, Claudia Ebner, Elisa Leimhofer, Iris Nagelhofer, Heiner Brachner, Patrick Danter (Verein Sapere Aude)2. Reihe (v. l.): Alexander Winkler, Iris Eisenstöck, Mag. Beatrix Gruber-Büchele, Valentina Handl, Mag. Astrid Sperneder, Verena Wagner, Katharina Lothspieler, Kulturstadträtin Elisabeth Asanger, Stadtarchivar Thomas Buchner, GR Regina ÖllingerFoto: Stadtgemeinde Amstetten

AMSTETTEN. Im Rahmen des Programmschwerpunktes „Demokratie“ hat die Stadtgemeinde Amstetten 2018 Initiativen gesetzt, die eine Auseinandersetzung mit Demokratie anregen sollen.

In der Vortragsreihe „Gedenken – Nachdenken – Dokumentieren“ wurden die Gedenkanlässe (100 Jahre Republik, 80 Jahre Anschluss) in Reflexionen über Demokratie im 20. Jahrhundert eingebettet.

Der Verein Sapere Aude führte an acht Amstettner Schulen Demokratieworkshops durch, die sowohl Meinungen zu Demokratie einfangen, als auch das Verständnis und das Engagement für demokratisches Verhalten steigern sollten.

Über ein Bürgerbeteiligungsprojekt wurden Amstettner über ihre Meinungen und Wünsche zu Demokratie befragt. 

Eingeleitet wurde der Abend mit einem Vortrag von Patrick Danter. Er präsentierte Ergebnisse der vom Verein Sapere Aude begleiteten Schulworkshops und referierte unter dem Titel „Demokratie vermitteln 1918-2018. Zwischen Klassenzimmern und Echokammern“ über die Herausforderung Demokratievermittlung. Daran anschließend stellte Heiner Brachner die neu gestalteten Displays vor. Die aus dem BürgerInnenbeteiligungsprojekt und den Demokratieworkshops entwickelten Statements zum Thema „Demokratie“ flossen in die Neugestaltung ein. Heiner Brachner, Manfred Wohlfahrt (†) und Gerhard Zeillinger konzipierten und realisierten die Displays.

Kulturstadträtin Elisabeth Asanger (SPÖ) bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesonders bei den Schülerinnen und Schülern, für ihr Engagement. „Demokratie ist nicht selbstverständlich, für den Erhalt muss eingetreten werden und es gilt auch, die Werte unserer Demokratie wieder stärker ins Bewusstsein zu holen. Mit den im Rahmen des Programmschwerpunktes Demokratie gesetzten Initiativen und Projekten wurde dazu ein wertvoller Beitrag geleistet und die Displays laden auch über das Jahr 2018 hinaus zu einer Auseinandersetzung mit Demokratie ein.


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