Apotheken-Bereitschaft während der Feiertage - Die Bilanz
MOSTVIERTEL. Zwischen Weihnachten und Neujahr läuteten die Nachtdienstglocken in den dienstbereiten Apotheken in Niederösterreich sehr häufig. Auch am 24. Dezember und zu Silvester hatten über 60 Apotheken Bereitschaftsdienst.

AMSTETTEN. Andreas Hoyer, der Obmann der Landesgruppe Niederösterreich des Österreichischen Apothekerverbandes ist für die Organiation der Nachtdienste im Mostviertel zuständig. Er zieht Bilanz über die Feiertage. „Da viele Ordinationen, hausapothekenführende Ärzte und Praxen anderer Gesundheitsberufe während der Feiertage geschlossen hatten, waren wir die erste und oft einzige Anlaufstelle für Kranke“, erklärt Hoyer.
Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel herrschte in den Apotheken Hochbetrieb. Das liegt vor allem daran, dass grippale Infekte und Magen-Darmbeschwerden ihr Unwesen treiben und die Apotheker alle Hände voll zu tun hatten, um die Patienten zu beraten und zu versorgen. Jede vierte Apotheke in Niederösterreich hatte während der Feiertage Bereitschaftsdienst und war somit rund um die Uhr für die Gesundheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die rund 60 der insgesamt 240 Apotheken in Niederösterreich, die jede Nacht im Dienst waren – egal ob Werk-, Sonn- oder Feiertag –, gewährleisten die flächendeckende Versorgung mit notwendigen Arzneimitteln – inklusive Beratung. Diese Bereitschaftsdienste werden zur Gänze von den Apotheken selbst finanziert, ohne finanzielle Unterstützung von den Krankenkassen oder der Landespolitik.
Welche der Apotheken aktuell Dienst versieht, kann telefonisch unter dem Apothekenruf 1540 erfragt werden oder über die Apo-App, die kostenlos unter dem Suchbegriff „Apotheken und Medikamente„ heruntergeladen werden kann.


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