Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

AMSTETTEN. Die SPÖ Amstetten lud Anfang der vergangenen Woche in der Johann Pölz-Halle zu ihrer zweiten Mobilisierungskonferenz ein.

Bürgermeisterin Ursula Puchebner (l.) und Moderatorin Gwendolin Jungblut
  1 / 3   Bürgermeisterin Ursula Puchebner (l.) und Moderatorin Gwendolin Jungblut

Im Sommer 2018 definierte die SPÖ Amstetten Themenfelder, die in Zukunft besonders beleuchtet werden sollen. Im November wurde darauf zu einer offenen Mobilisierungskonferenz in die Johann Pölz-Halle geladen. Dabei wurden zu den Themenbereichen „Entwicklung, die bewegt“, „Bildung, die bleibt“, „Wohnen, das verbindet“, „Identität, die stärkt“ und „Mobilität, die weiterführt“ Ziele erarbeitet, die Amstetten weiterhin lebenswert und zukunftsfit gestalten sollen. Eine Vielzahl an Ideen wurde eingebracht. Die Schwerpunkte der zukünftigen politischen Arbeit wurden in der zweiten Mobilisierungskonferenz präsentiert.

FH-Studiengang bereits beschlossen

Vizebürgermeister Michael Wiesner berichtete aus dem Themenkreis „Entwicklung“ über jene Projekte, die in Angriff genommen werden sollen. Die Errichtung eines Bewegungsparks mit Sport- und Fitnessgeräten soll zeitnah in unmittelbarer Umgebung des Jugendzentrums in Umsetzung kommen. Bereits im Sommer soll der Park eröffnet werden. Auch der Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur werde aktuell auf rechtlich korrekte Beine gestellt und soll nach einem Ausbaukonzept umgesetzt werden. Die Entwicklung eines Studiengangs für eine Fachhochschule in Amstetten ist bereits im Gemeinderat beschlossen (die Ansiedlung einer FH in Amstetten ist aber nicht machbar). „Die ersten weiterführenden Schritte zur Gründung eines Expertengremiums sind in die Wege geleitet“, berichtet Wirtschaftsstadtrat Helfried Blutsch.

Lösung der Parkplatzproblematik

Die Ansiedelung innovativer Unternehmen und Startups soll im Bereich des „Quartiers A“ am ÖBB-Gelände stattfinden. Auch in Hinblick auf die Mobilität habe es bereits Gespräche mit Bürgermeistern aus Nachbargemeinden gegeben, um Wege für die Lösung der Parkplatzproblematik beispielsweise durch die gemeinsame Errichtung von Park and Ride-Anlagen zu erarbeiten, berichtete unter anderem Stadtrat Gerhard Riegler. Zum Thema Wohnen erörterte Gemeinderätin Julia Wiesner die nächsten Schritte zur Umsetzung von „Jungem Wohnen“ genauso wie Gedanken zu neuen Wohnformen für verschiedenste Zielgruppen.

„Wohnzimmer“ Hauptplatz

Zur Innenstadtgestaltung und Hauptplatzbelebung präsentierte Bürgermeisterin Ursula Puchebner ihre Ideen. In einer ersten Visualisierung gab sie den Anwesenden einen ersten Einblick in dieses für sie „emotionale“ Projekt. Der Hautplatz sei letzten Endes das „Wohnzimmer“ der Amstettner. Daher soll mehr Grün in verschiedensten Formen (mobiles Grün, vertikales Grün u.s.w.) in die Fußgängerzone gebracht werden. Der Stadtbrunnen, der eine ganz besondere historische Bedeutung für die Bezirkshauptstadt hat, soll im Bestand erhalten bleiben. Ergänzt wird er in der Ideensammlung durch eine zusätzliche, innovativ gestaltete Wasserstelle, an der Wasser direkt „erlebt“ werden kann. Moderne Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. All das soll aber noch weiter gedacht und in wenigen Wochen der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Nächster Termin im Mai

In einer weiteren „Arbeitsrunde“ ging es im Themenbereich „Identität, die stärkt“ darum, Menschen, Orte, Events und Organisationen zu definieren, mit denen jeder Einzelne Amstetten verbindet. In der nächsten Mobilisierungskonferenz am 14. Mai wird der Prozess weitergeführt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden