Die Sparkasse feiert ihren 200er
AMSTETTEN. Die Sparkasse feierte in der Pölz-Halle die Gründung der „Ersten Österreichischen Sparcasse“ in Wien Leopoldstadt vor 200 Jahren.

AMSTETTEN. Die Pölz-Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Sparkasse Amstetten das 200-Jahre-Jubiläum der Sparkasse feierte. Wie es damals zuging, zeigte ein Film mit Marie Schwarz in Zentrum, die im Jahre 1819 das erste Sparbuch mit einer Stiftungseinlage von zehn Gulden erhielt.Vorsitzender des Stiftungsvorstandes Herbert Katzengruber und die beiden Vorstandsdirektoren Reinhard Weilguny und Adolf Hammerl wurden von Moderator Mathias Sollböck auf die Bühne geholt und über die Geschichte der Sparkasse in Amstetten befragt. Dass in den Anfängen keine Elektronik geschweige denn Segnungen der Digitalisierung zur Verfügung standen, ist heute kaum mehr vorstellbar.
Als Hauptredner trat Andreas Treichl, CEO der Erste Group, auf die Bühne. Er erklärte, dass vor 200 Jahren in Österreich bitterste Not geherrscht habe, ging aber vor allem auf die Zukunft des Bankwesens ein und zeigte sich überzeugt, dass es in 200 Jahren weiterhin Banken geben werde.Es werde vielleicht kein Bargeld mehr geben, wohl aber Zahlungsmittel in irgend einer Form. Und es werde Banken brauchen, die die Zahlungsmittel aufbewahren, schützen und in Umlauf halten. In dem Zusammenhang warnte Treichl davor, Geld in Bitcoins anzulegen. „Die sind Mist“, sagt er.
Nach einer Pause, die vor allem zum Vernetzen genutzt wurde, kam auch der Humor in Form der Comedy Hirten zu Wort.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden