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BEZIRK AMSTETTEN. Der Bezirk Amstetten hatte bei der EU-Wahl 61 Prozent Wahlbeteiligung. Tips hat einige Stimmen aus dem Bezirk gesammelt.

Symbolfoto: Wodicka
Symbolfoto: Wodicka

Die NEOS erreichten 8,0 Prozent (minus 0,1). Das ist 1 Mandat (keine Veränderung zu 2014). „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Ausgangssituation war keine einfache. Unsere Spitzenkandidatin Claudia Gamon ist mit mutigen Ansagen wie dem Einsatz für „Vereinigte Staaten von Europa“ in die Wahl gegangen und dafür belohnt worden“, sagte NEOS-Obfrau Magdalena Brottrager.

Riesen Motivation für die Nationalratswahl

Sehr positiv gestimmt über die Trendanalyse zeigt sich wenig überraschend auch die ÖVP (34,5 Prozent; plus 7,5 im Vergleich zu 2014; 7 Mandate). „Der Gewinner heute ist die Demokratie. Die Wahlbeteiligung ist gestiegen. Trotz der schwierigen innenpolitischen Situation unterstützen die Menschen den Reformkurs der ÖVP. Das Ergebnis ist für uns eine Riesen Motivation für die Nationalratswahl im November“, sagte VP-Bezirksobmann Andreas Hanger.

Für mutige Ansagen belohnt

Die NEOS halten ihr Mandat. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Ausgangssituation war keine einfache. Unsere Spitzenkandidatin Claudia Gamon ist mit mutigen Ansagen wie dem Slogan „Vereinigte Staaten von Europa“ in die Wahl gegangen und dafür belohnt worden“, sagte NEOS-Bezirksparteiobfrau Magdalena Brottrager.Die Grünen halten ihre drei Mandate im EU-Parlament.

Mit zentralen Themen Wähler angesprochen

„Wir haben nicht damit gerechnet. Unser Ziel war es, ein Mandat zu halten“, sagte Bezirksparteiobmann Dominic Hörlezeder. Mit den zentralen Themen Klima- und Umweltschutz habe man sich von den anderen Parteien abgehoben und die Wähler angesprochen. „Diesen Weg wollen wir weiter beschreiten“, so Hörlezeder.

Enttäuschung bei SPÖ

Bei der SPÖ ist die Stimmung über das Wahlergebnis zweigeteilt. „Es freut mich zwar, dass wir fünf Mandate gehalten haben. Wir haben aber eigentlich einen guten Wahlkampf mit ansprechenden Themen geführt. Trotzdem haben wir die Wähler nicht so erreicht, wie wir wollten“, sagte SP-Bezirksobfrau Ulrike Königsberger-Ludwig.

FPÖ gewinnt im Bezirk dazu

Die FPÖ verliert ein Mandat und hält nun bei drei Mandaten. „Positiv ist, dass die Wahlbeteiligung enorm gestiegen ist. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Im Bezirk Amstetten konnten wir sogar hinzugewinnen. Es ist uns gelungen, trotz der Hetzkampagne der vergangenen Woche die Wählerschaft zu mobilisieren“, sagte Bezirksobfrau Edith Mühlberghuber.


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