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Vom Schulhaus zum Bildungscampus: Bundesschulzentrum Amstetten feierlich eröffnet

Michaela Aichinger, 19.11.2019 10:19

AMSTETTEN. Im Beisein von zahlreichen Gästen wurde das rundum erneuerte Bundesschulzentrum mit einem großen Festakt offiziell eröffnet.

Die offizielle Eröffnung Foto: mai
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Brigitte Bartmann, Direktorin der HAK/HAS sowie HLW-Dir.-Stv. Josef Gatterbauer konnten mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Bundesministerin Iris Rauskala, Bildungsdirektor Johann Heuras, den Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) sowie mit Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ) viele Ehren- und Festgäste begrüßen.

„Attraktive Rahmenbedingungen“

„Heute ist ein unglaublich schöner Tag für Amstetten und für ganz Niederösterreich“, betonte Landeshauptfrau Mikl-Leitner in ihrer Festrede. „Wenn die Rahmenbedingungen attraktiv sind, dann fällt das Lernen viel leichter. Die Rahmenbedingungen in diesem Bundesschulzentrum bereiten die Schülerinnen und Schüler auf ihr Leben vor. Praxisorientiertes Lernen, fächerübergreifendes Unterrichten und die Vermittlung digitaler Kompetenzen sind in dieser Schule eine Selbstverständlichkeit“, so die Landeshauptfrau. Hier lerne man, Antworten auf die Fragen der Zukunft zu geben Das Bauprojekt sei ein Beweis für das gute Miteinander von Land, Bund und Stadtgemeinde.

„Raum für Kreativität“

„In diesem Bundesschulzentrum ist viel Raum für Kreativität, was sehr wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler ist. In Österreich gehen rund 73 Prozent der Schüler in berufsbildende Schulen. Mit dem berufsbildenden Schulwesen hat Österreich ein wesentliches Asset, in diesem Bereich sind wir Weltklasse“, hob Bundesministerin Iris Rauskala hervor.

Übergang von Schule ins Berufsleben

Bildungsdirektor Johann Heuras betonte den großen Einsatz, den alle Beteiligten beim Um- und Neubau an den Tag legten und sprach einen weiteren Aspekt an: Laut einer aktuellen OECD-Studie sei Österreich jenes Land, „in dem der Übergang von der Schule ins Berufsleben am besten gelingt.“ Wichtig sei, „das Miteinander der Schulen in diesem Bildungszentrum noch mehr zu nützen“.

„Zukunftsorientiertes Haus“

Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner bezeichnete das neue Bundesschulzentrum in ihrer Ansprache als „zukunfsorientiertes und modernes Haus mit der bestmöglichen technischen Herausforderung. Es sei „unglaublich viel Herzblut“ in dieses Projekt geflossen.

Der Umbau im Überblick

HAK/HAS und HLW erhielten Zubauten mit 2.400 Quadratmetern Nutzfläche. Insgesamt wurden rund 18 Millionen Euro investiert. Gemeinsam genutzt werden Bibliothek, Buffet, Aula und Repräsentationsräume. Nach dem Umbau sind die Räume sehr hell, die Ausstattung ist auf dem neuesten technischen Stand: so sind viele Klassenräume mit Smartboards ausgestattet. Geplant wurde das neue Bundesschulzentrum durch das Architektenteam Urmann & Radler. Der von der Firma Swietelsky durchgeführte Umbau verlief in zwei Phasen. 2017 zogen Schüler und Lehrer der HLW in die ehemalige Landesberufsschule in die Mozartstraße. Nach mehrjähriger Bau- und Planungsphase konnte die HLW Ende Juni 2018 wieder in der Stefan-Fadinger-Straße einziehen. Die HAK verbrachte das Schuljahr 2018/2019 in einem Ausweichquartier. Seit Beginn des Schuljahres 2019/2020 sind etwa 800 Schüler sowie 90 Lehrer von HAK/HAS und HLW im neuen Bundesschulzentrum wieder vereint.


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