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BEZIRK. Ihren Bürgern den Wert der Natur vor ihrer Haustüre näherbringen: darum geht es beim gemeinsamen Projekt einiger Mostviertler Gemeinden mit der LEADER Region Moststraße und der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu).

Die Verantwortlichen des Projektes „Naturvermittlung in Doislau und Zauchbachtal“ beim Start-Treffen Foto: P. Kirchweger

Im November fiel der Startschuss für das Projekt „Naturvermittlung in Doislau und Zauchbachtal“, das bis Sommer 2021 laufen soll und an dem die Gemeinden Amstetten, St. Georgen/Ybbsfelde, Neuhofen/Ybbs, Ferschnitz und Euratsfeld mitwirken. Im Mittelpunkt stehen die Gebiete Doislau und Zauchbachtal, die sich im Europaschutzgebiet „NÖ Alpenvorlandflüsse“ entlang der Ybbs und des Zauchbaches erstrecken. In diesen beiden Schutzgebieten finden sich blumenreiche Wiesenbestände, auf denen besondere Orchideen gedeihen und die Lebensraum von gefährdeten Schmetterlingen und seltenen Wildbienen sind.

Natur hautnah erleben

In jeder Gemeinde startet ein eigenes, bewusstseinsbildendes Schulprojekt, bei dem die Schüler das Europaschutzgebiet vor ihrer Haustüre und seine schützenswerten Tiere, Pflanzen und Lebensräume hautnah erleben und auf spielerische Art kennenlernen sollen. Um auch die Erwachsenen einzubinden, sind gemeinsame Exkursionen in das heimatliche Schutzgebiet geplant. Die Schüler können ihr Wissen über die naturschutzfachlichen Besonderheiten im Schutzgebiet dann an ihre Eltern, Großeltern und Freunde weitergeben. Gegen Ende der Laufzeit sind Schulungen für Multiplikatoren wie Lehrer und Naturvermittler angedacht. Sie sollen ein Methodenheft erhalten, mit dem sie ihr erworbenes Wissen weitervermitteln können.Das Projekt ergänzt bestehende Maßnahmen zum Erhalt des Europaschutzgebiets „NÖ Alpenvorlandflüsse“, die im Rahmen des Schutzgebietsnetzwerks Niederösterreich seit Längerem laufen.


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