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Projekt „Forstheide 2015+“ abgeschlossen

Norbert Mottas, 24.12.2019 12:26

AMSTETTEN. In den vergangenen vier Jahren wurde das Projekt „Forstheide 2015+“ erfolgreich umgesetzt und dessen Ergebnisse werden in einer abschließenden Broschüre dokumentiert.

Bei der Präsentation der Broschüre über die Forstheide. Foto: Stadtgemeinde Amstetten
Bei der Präsentation der Broschüre über die Forstheide. Foto: Stadtgemeinde Amstetten

AMSTETTEN. In den vergangenen vier Jahren wurde das Projekt „Forstheide 2015+“ erfolgreich umgesetzt und dessen Ergebnisse nun in einer abschließenden Broschüre dokumentiert.Die Bevölkerung soll mit einer Broschüre einen Einblick in die verschiedenen naturschutzfachlichen Umsetzungsprojekte in der Forstheide bekommen.

Naherholungsgebiet

„Die Forstheide mit ihrer besonderen Flora und Fauna gilt es für kommende Generationen zu bewahren. Darauf haben wir beim Projekt den Fokus ebenso gelegt, wie diese spannende Landschaft für die lokale Bevölkerung als Naherholungsgebiet zu attraktivieren“, stellt Referatsleiter Dieter Stadlbauer klar. In seinem Referat III/6 liefen die Fäden zusammen. Er und sein Team koordinierten die einzelnen naturschutzfachlichen Projekte, die von der EU sowie der Stadtgemeinde Amstetten finanziert wurden.

Der Ankauf von rund 48 Hektar der Forstheide in Hausmening im Bereich des Kokeschwaldes sowie auf Höhe der Stiefelmühle war die Voraussetzung für die Umsetzung der Projekte. Für die bewaldeten Flächen wurde ein detaillierter Bewirtschaftungsplan erstellt, in dessen Fokus nicht die Gewinnorientierung liegt. Im Kokeschwald wurde zudem ein frei zugänglicher, barrierefreier Themenweg angelegt, auf dem viele wissenswerte Fakten über die Forstheide in interaktiver Form präsentiert werden.

Teilprojekte

In weiteren Teilprojekten setzten Experten in Abstimmung mit Grundeigentümern, Gemeinden und lokalen Vereinen wichtige Schritte für die Erhaltung der ortstypischen Flora und Fauna. So werden seit einigen Jahren, blütenreiche Wiesen, die gefährdete Pflanzen- und Tierarten beheimaten, davor bewahrt, mit Gehölz zuzuwachsen. In den Wäldern wurden zudem Altholzinseln geschützt, die vielen Tieren als Nahrungsquellen, Brutplätze und Lebensräume dienen.


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