Information des Bürgermeisters der Stadt Amstetten: Ausgangsbeschränkung
AMSTETTEN. Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) informiert über die aktuell geltende Ausgangsbeschränkung.

AMSTETTEN. Bügermeister Christian Haberhauer bittet die Bevölkerung, die Maßmahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung zu befolgen, denn das oberstes Ziel ist der Schutz der Gesundheit aller. Dazu muss die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich gebremst werden. Dies gelingt nur durch Zusammenhalt einerseits, aber auch Distanz im täglichen Leben.
Die Wohnung darf nur aus folgenden Gründen verlassen werden:, Berufsarbeit, Dringend notwendige Besorgungen wie Medikamente und Lebensmittel oder Hilfe für andere Menschen. Und auch da gelte: Abstand voneinander halten!
Die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum wird eingeschränkt. Sportplätze, Spielplätze und andere öffentliche Plätze der Begegnung werden ab sofort geschlossen.
Veranstaltungen werden gänzlich untersagt. An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen auf einmal treffen. Einzige Ausnahmen sind jene Aktivitäten, die der Bekämpfung des Corona-Virus dienen.
Lokale, Bars und Restaurants werden vollständig geschlossen.
Die Lebensmittelversorgung wird über Supermärkte und Lieferservices gewährleistet.
Neben der Aufgabe, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, hat die Aufgabe, die Versorgungsicherheit in Österreich zu gewährleisten, oberste Priorität. Daher wird einerseits die Ausmusterung von Grundwehrdienern gestoppt und darüber hinaus die Dienstzeit aktueller Zivildiener verlängert, bzw. wird begonnen, ehemalige Zivildiener zu mobilisieren, um damit potentielle Engpässe im Pflegebereich oder in der 24 Stunden Betreuung zu verhindern. Weiters ist eine Teilmobilisierung der Miliz geplant.
Bügermeister Christian Haberhauer richtet sich an die Bevölkerung: „
Liebe Amstettnerinnen und Amstettner, mir ist bewusst, dass alle diese Maßnahmen sehr empfindlichen Änderungen unseres täglichen Lebens bedeuten. Aber bitte befolgen Sie alle diese Vorgaben, so können wir alle gemeinsam einen Beitrag leisten.
Gleichzeitig möchte ich Sie ermutigen, in diesen herausfordernden Zeiten Gemeinschaft zu leben, indem Sie in ihrem persönlichen Umfeld z.B. älteren Menschen bei Besorgungen helfen. Die aktuelle Situation bedeutet Unsicherheit und Belastung, besonders für Menschen in Risikogruppen. Wirken Sie hier beruhigend auf diese Menschen ein und halten Sie Kontakt über Distanz, auch regelmäßige Telefonate, Emails etc. zeigen anderen Menschen, dass sie nicht alleine sind.
Noch eine wichtige Anmerkung an dieser Stelle, die Grundversorgung in Österreich ist gesichert, dies gilt für Nahrungsmittel ebenso wie für Arzneien und Medikamente und die wichtigsten Grundbedürfnisse unseres Alltagslebens. Daher ist es absolut nicht notwendig durch Hamsterkäufe die Regale der Geschäfte leerzuräumen.
Halten wir in diesen fordernden Zeiten zusammen, berücksichtigen wir die oben angeführten Handlungsvorgaben und vergessen wir auch weiterhin nicht wie wichtig ganz einfache Maßnahmen sind, wie möglichst oft die Hände zu waschen, auf Händeschütteln oder ähnliches zu verzichten und einen Mindestabstand bei Zusammentreffen mit anderen Personen einzuhalten.
Ein besonderes Anliegen ist mir, all jenen zu danken, die gerade jetzt für die Allgemeinheit Dienste verrichten, insbesondere in Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten, Lebensmittelhandel, im Gesundheits- und Pflegebereich, in der öffentlichen Verwaltung und bei den Blaulichtorganisationen .Mein Dank gilt hier allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“


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