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AMSTETTEN. Die Mitarbeiter der WKNÖ-Bezirksstellen begleiten die Unternehmer seit Beginn mit großem Einsatz als Ratgeber, Informationsquelle und Sprachrohr.

Das Team der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Amstetten mit Obmann Gottfried Pilz (im Jahr 2019) Foto: m4tv

AMSTETTEN. Tausende Anfragen sind bei den Mitarbeitern und Funktionären der Bezirksstelle Amstetten seit Mitte März eingegangen und bearbeitet worden.

Einer von vielen betroffenen Unternehmern, Andreas Högn, Geschäftsführer von FUSO in Ybbsitz berichtet: „Am Anfang, als es nur Ankündigungen aber noch keine Richtlinien und Anhaltspunkte gab, waren wir Unternehmer natürlich in großer Sorge. Es war nicht klar, wie wir weiter vorgehen sollten und ob wir den Weg der Kurzarbeit einschlagen sollen. Aber die Mitarbeiter der Bezirksstelle haben mich in dieser Zeit gut begleitet und waren sogar auch am Wochenende erreichbar“. Högn ergänzt: „Wenn ich Fragen habe oder Rat brauche, kann ich mich jederzeit an die Mitarbeiter der Bezirksstelle wenden. Das ist ein gutes und beruhigendes Gefühl, vor allem in dieser Zeit.“

Regionale Probleme aufgreifen

Regionale Probleme von betroffenen Unternehmern punktgenau aufgreifen und sie an die richtigen Stellen weiterleiten – das ist eine wesentliche Aufgabe der Bezirksstellen für Betriebe, die gerade in der Corona-Krise in Anspruch genommen wird. Unzählige Anfragen zu Themen wie Schließung, Lockerung, Kurzarbeit, Härtefallfonds, Förderungen, Grenzübertritt etc. haben die Mitarbeiter der Bezirksstellen seit Mitte März abgearbeitet und ihre Mitglieder mit viel persönlichem Einsatz unterstützt: Von emotionalem Beistand bis hin zur Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen zu Kurzarbeit und finanzieller Unterstützung.

Persönlich vor Ort

„Obwohl in den letzten Wochen kein Parteienverkehr möglich war, war das Team der Wirtschaftskammer Amstetten persönlich vor Ort und telefonisch die erste Anlaufstelle bei allen Fragen. Ob EPU oder Großbetrieb: die Probleme, die durch die Corona-Krise entstanden sind, waren überall dieselben. Entweder können wir die Probleme sofort lösen oder dort, wo dies nicht gelingt, greifen wir sie auf und tragen sie weiter, um für unsere Unternehmer praktikable Lösungen zu erzielen. Denn Krisenarbeit beginnt auf regionaler Ebene“, betont Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner, der die wichtige Funktion der Bezirksstelle als Sprachrohr der Wirtschaft bestätigt. Die Mitarbeiter in der Geschäftstelle Amstetten leisteten Schwerarbeit: „Wir waren zu sechst und waren ununterbrochen am telefonieren. Wenn ein Gespräch zu Ende war, folgte schon der nächste Unternehmer, der in der Warteschleife hing“. Geierlehner bedankte sich bei seinem Team, das hochengagiert gehandelt hat.

Auf dem Weg zur Normalität

„Ab 18. Mai wird Parteienverkehr wieder möglich sein und auch bei den persönlichen Beratungsmöglichkeiten kehren wir langsam zu einem Normalbetrieb zurück“, so der Bezirksstellenleiter.“Am Anfang der Krise, als Lösungen noch weit entfernt schienen, ging es unseren Mitgliedern vor allem auch um emotionale Unterstützung. Wir kennen die Unternehmer und ihre Betriebe, wir begegnen einander auf Augenhöhe und wir sind die Gesichter hinter Newslettern und Hotlines“, weiß Gottfried Pilz, Obmann der Bezirksstelle Amstetten. In der zweiten Woche standen bei den Betrieben vor allem Informationen und Ratschläge zur Kurzarbeit im Fokus des Interesses. „Eine besondere Herausforderung war, – noch während die Pressekonferenzen liefen – die zahlreichen Anfragen der Mitglieder korrekt abzuwickeln. Da wurde aber professionell gearbeitet, da danke ich den Mitarbeitern sehr. Aktuell gibt es vor allem Fragen zu finanziellen Unterstützungen, Betriebsöffnungen und Schutzmaßnahmen“, erklärt Pilz.

Fakten:

Anfragen: NÖ-weit wurden über 60.000 Anfragen zur Corona-Krise an die Bezirksstellen gestelltCorona-Infopoint der WKÖ: täglich rund 67.000 User (https://wko.at/corona)

Kurzarbeit: Bis dato 13.400 Anträge von NÖ Unternehmen

Härtefallfonds: In NÖ wurden in Phase 1 mehr als 23.000 Anträge abgewickelt

Newsletter: In NÖ wurden bisher 540 WKNÖ Corona-Newsletter, das sind mehr als 2 Mio. Mails, verschickt


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