Generalversammlung: Moststraße wählte neuen Vorstand
SEITENSTETTEN. Der Lockdown im Frühjahr hat der Generalversammlung der Moststraße einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun konnte sie im Stiftsmeierhof abgehalten werden.

Die Obfrau der Moststraße – VP-Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer – präsentierte einen Jahresrückblick und gab Ausblick auf die kommende LEADER-Periode. Höhepunkt war die Wahl des neuen Vorstandes.
Neue Mitglieder
„Die Moststraße kann auf ein erfolgreiches Jahr 2019 und 2020 zurückblicken“, erklärt Obfrau Hinterholzer. Gefreut habe man sich über die neuen Mitgliedsbeitritte des Gasthauses zur Palme, der Sunshine Gallery und des Landhauses Stift Ardagger.
Frischer Wind im Vorstand
Im Zuge der Generalversammlung wurde auch der neue Vorstand gewählt. Dieser vertritt für die kommenden fünf Jahre die Interessen der Moststraße. Frischer Wind zog in die Reihen der Stellvertreter ein. Zum 1. Obfrau Stellvertreter wurde Jürgen Datzberger gewählt und auch das Amt des 3. Obfrau Stellvertreters wurde mit Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) neu besetzt. Neu im Vorstand begrüßt werden durften auch Martina Wadl und Karin Metz.
Hinterholzer erneut Obfrau
Michaela Hinterholzer freute sich über die erneute Wahl zur Obfrau der Moststraße und gratulierte allen Vorstandsmitgliedern: „Ich freue mich, dass ich erneut zur Obfrau gewählt wurde und begrüße unsere neuen Vorstandsmitglieder recht herzlich“.
Rückblick der Moststraße
Die Moststraße könne auf ein erfolgreiches Jahr 2019 und einen durch die COVID19-Pandemie geprägten, dennoch guten Start 2020 zurückblicken. Während in der Zeit des Lockdowns viele Projekte gestoppt oder bis auf weiteres verschoben worden seien, konnte in Kooperation mit dem Stadtmarketing Amstetten und der LEADER-Region Eisenstraße eine Internetplattform zur Stärkung heimischer Betriebe und Alternative zu anonymen Onlineriesen umgesetzt werden.
„Gemma Mostviertel“
„Die beteiligten Partner und Kreativagenturen brachten ihre Leistungen beim Aufbau von „Gemma Mostviertel“ kostenfrei ein und dieses Miteinander trug das Projekt. Wir hoffen, dass wir die Mostviertler Betriebe durch die positive Kampagne motivieren konnten, in dieser schwierigen Krise nach vorne zu blicken“, erklärt Moststraße Geschäftsführerin Maria Ettlinger. Zudem sei an Kooperationsprojekten wie den „Stalltänzen“ mit Barbara Maria Neu und der Mostviertel Craft-Veranstaltungsreihe gearbeitet worden.
Ybbstalradweg soll verbessert werden
Aktuell widmet sich das Team der Moststraße gemeinsam mit Mostviertel Tourismus und der LEADER Region Eisenstraße auch der Optimierung des Ybbstalradweges.
Ein weiteres wichtiges Kleinprojekt stelle zudem die Obstaktion in Kooperation mit dem Obstbauverband Mostviertel dar, um die hohe Wertigkeit von Obst weiter ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Neuigkeiten aus der Moststraße
Ein besonderer Fokus wurde dem aktuellen Kulturlandschaftsprojekt gewidmet, im Rahmen dessen eine Produktinnovation in Zusammenarbeit mit den Traunviertel entstand. „Der Pyrus – Birnenwein Reserve, ein charakterstarker Birnenmost ausgebaut im Barrique-Fass, wurde durch innovative Kellertechnologie und jede Menge Know-How der involvierten Produzenten entwickelt“, so Hinterholzer.
Sortenbestimmung
Damit auch in Zukunft das Bewusstsein für Kulturlandschaft und Most-Produktion gestärkt wird, sei ein neues Kulturlandschaftsprojekt mit dem Schwerpunkt auf Sortenbestimmung, genetischen Analysen zur Erhaltung seltener Birnbäume, Natur- und Kulturlandschaftsvermittlung eingereicht worden. „Es ist uns ein besonderes Anliegen die Bewusstseinsbildung für die Natur- und Kulturlandschaft in der Moststraße zu fördern, um für unsere Nachkommen nachhaltig ein Umfeld von hoher Lebensqualität zu erhalten“, freut sich Obfrau Hinterholzer
„Neue Superkräfte“ für die Moststraße
Den Abschluss der Generalversammlung gestaltete Robert Seeger jun. mit seinem Vortrag „Neue Superkräfte für die Moststraße“. Er präsentierte ein Plädoyer für mehr Mut und Kreativität mit sofort umsetzbaren Tipps, geheimen Tricks und neuen Tools. „Zwar müssen die Mechanismen der digitalen Welt verstanden, doch darf die Ressource Mensch nie außer Acht gelassen werden“, so Robert Seeger jun.


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