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BEZIRK. Der Equal Pay Day fällt in Niederösterreich in diesem Jahr auf den 20. Oktober. Von da an arbeiten Frauen statistisch gesehen gratis. Unter dem Motto „Frauen verdienen 100 Prozent“ machten die Amstettner SPÖ-Frauen auf diesen Missstand aufmerksam.

(v.l.) Tamara Hornes mit den SP-Gemeinderätinnen Regina Öllinger, Manuela Schnakl, Birgit Hornes und Gisela Zipfinger Foto: SPÖ

Frauen stehen in der Corona-Krise unter hohem Druck. Zusätzlich zur gesundheitlichen Gefährdung kommen Anforderungen bei der Kinderbetreuung, wenn einzelne Schulen oder Klassen schließen. Gerade für Alleinerzieherinnen ist diese Situation besonders schwierig. Zudem arbeiten Frauen oftmals in systemrelevanten Berufen, wo besondere Herausforderungen auf sie zukommen.

Frauen verdienen um 19,9 Prozent weniger

„Trotzdem verdienen Frauen in Niederösterreich noch immer 19,9 Prozent weniger als Männer. Während Männer im Schnitt auf 54.934 Euro kommen, verdienen Frauen lediglich 43.998 Euro“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Regina Öllinger.

 “Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“

„Für uns ist klar, dass es endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit braucht. Das ist längst überfällig und eine Frage der Gerechtigkeit“, so Öllinger weiter. Um eine Gleichstellung von Männern und Frauen zu erreichen, brauche es aber „eine Vielzahl an weiteren Maßnahmen“.

Verkürzte Vollzeit & Co

So fordere man verkürzte Vollzeit und Halbe/Halbe in der Familie, 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen und einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr.

Mindestlohn 1700 Euro netto

Spartenübergreifend braucht es laut Öllinger zudem einen Mindestlohn von 1700 Euro steuerfrei. „Das Burgenland zeigt, dass der Mindestlohn möglich ist. Hier gibt es im Landesdienst bereits einen Mindestlohn von 1700 Euro netto. Das wollen wir branchenübergreifend auch in Niederösterreich“, erläutert Öllinger.


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