Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Grüne NÖ fordern „effektive Präventionsmaßnahmen“ in Pflichtschulen und Kindergärten

Michaela Aichinger, 09.11.2020 14:53

NÖ. Grünen-Bildungssprecher und Landtagsabgeordneter Georg Ecker spricht sich gegen eine coronabedingte Schließung der Pflichtschulen bzw. eine generelle Umstellung auf Distance Learning aus. Es sollen „alle Mittel ausgeschöpft werden, um Schließungen zu verhindern“.

Grünen-Bildungssprecher und Landtagsabgeordneter Georg Ecker Foto: Die Grünen NÖ
Grünen-Bildungssprecher und Landtagsabgeordneter Georg Ecker Foto: Die Grünen NÖ

„Kinder und Jugendliche haben die Einschränkungen bisher besonders hart getroffen. Gerade für sie wäre es ein großer Schaden, wenn ihnen das Lernen mit Gleichaltrigen erneut genommen wird“, sagt Grünen-Bildungssprecher Labg. Georg Ecker. Daher müssten „alle Mittel“ ausgeschöpft werden, bevor Schulschließungen erneut zum Thema werden.

Umsetzung weiterer Präventionsmaßnahmen gefordert

 “Wir müssen alles tun, um die Schließung von Bildungseinrichtungen zu verhindern“, sagt Ecker. Daher fordern die Grünen NÖ endlich die Umsetzung von weiteren Präventionsmaßnahmen an Niederösterreichs Pflichtschulen und Kindergärten. „Es wird immer deutlicher, dass auch Kinder das Corona-Virus übertragen können. Umso wichtiger ist es, effektive Maßnahmen zu setzen, um Schließungen zu verhindern“, so Ecker.

Ausweitung der Maskenpflicht

Eine Ausweitung der Maskenpflicht; eine Aufteilung von Klassen in kleinere Gruppen inklusive Schichtbetrieb; Aktivitäten ins Freie zu verlegen; Klassen voneinander getrennt halten durch unterschiedliche Beginnzeiten (insbesondere auch in Schulbussen!); besonders gefährdende Aktivitäten (zum Beispiel Singen) vorübergehend einstellen – „das sind alles Maßnahmen, die in Niederösterreich längst umgesetzt hätten werden können“, sagt Ecker.

Distance Learning

Auch die Möglichkeit für Distance Learning solle grundsätzlich angeboten werden. „In Haushalten mit Risikogruppen wäre es unverantwortlich den Kindern gegenüber, wenn diese als potenzielle Überträger für einen Krankheitsfall in die Schule gehen müssen“, sagt Ecker. Er ruft auch alle anderen Bevölkerungsgruppen auf, sich aus Solidarität zu den Jüngsten besonders an die Corona-Maßnahmen zu halten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden