Arbeitsmarkt: Hilfsangebote für Amstettner Gemeindebürger
AMSTETTEN. Unterstützungsmöglichkeiten für Gemeindebürger in prekärer finanzieller Lage standen im Zentrum eines Gesprächs von Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP), Ausschussvorsitzender Sarah Huber (Die Grünen) sowie Harald Vetter, Geschäftsstellenleiter des Arbeitsmarktservice.

Die Aussichten für die Situation am Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten sind nicht gut. „Für das Frühjahr 2021 wird ein weiterer Anstieg der Arbeitslosenzahlen erwartet. Aktuell sind im Bezirk Amstetten 2.200 Personen gemeldet, davon leben rund 950 in der Stadtgemeinde Amstetten. Der Anteil der Notstandshilfebezieher beträgt rund 45 Prozent“, berichtet AMS-Leiter Harald Vetter.
AMS-Programme
Seitens des AMS gebe es in Kooperation mit dem Land Niederösterreich einige Programme wie „Jobstart“ für Jugendliche unter 25 Jahren oder „Jobchance“ für Menschen ab 50 Jahren, die sich laut Vetter speziell an Jugendliche, Langzeitarbeitslose oder Wiedereinsteiger richten und ihnen helfen sollen, wieder in die Berufswelt einzusteigen.
Jobs in der Stadtgemeinde
„Wir möchten diese Maßnahmenprogramme aktiv einsetzen und damit Jobs in der Stadtgemeinde anbieten wie etwa im Bauhof, in der Verwaltung oder in der Ortsvorstehung. Auch das Bildungsbudget soll angesprochen werden“, so Bürgermeister Haberhauer.
Gemeinde-Bürgerservice als Anlaufstelle
„Wichtige Anlaufstelle ist das Bürgerservice der Stadtgemeinde. Egal, ob es sich um die internen Services der Stadtgemeinde handelt, um Wohnungsvergaben oder um die zahlreichen Angebote von AMS, Schuldnerberatung, Transjob, Unida Service – Frau und Arbeit: Es wird versucht, bestmögliche Information und Unterstützung zu gewähren“, so Ausschussvorsitzende Huber. Um für diese Hilfsmaßnahmen auch finanzielle Mittel bereitstellen zu können, ist laut Huber ein eigener Härtefonds der Stadtgemeinde geplant.


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