Forstarbeiten entlang der Rudolfsbahn in Amstetten vermutlich bis Februar
AMSTETTEN. Entlang der Rudolfsbahn von Greinsfurth bis Ulmerfeld sind in den kommenden Monaten Forstarbeiten geplant.

Zwischen Greinsfurth und Ulmerfeld durchquert die „Rudolfsbahn“ das stadtnahe Erholungsgebiet „Forstheide“. Was für den Fahrgast ein abwechslungsreicher Augenschmaus ist, bedeutet für den Waldbesitzer und den Betreiber der Gleisanlage eine gewisse Herausforderung.
Notwendige Sicherheitsmaßnahmen
In Zusammenarbeit mit der ÖBB Infrastruktur AG stimmt sich die Stadtgemeinde Amstetten daher über notwendige Sicherheitsmaßnahmen in regelmäßigen Abständen ab. Die oberste Priorität ist der sichere Transport der Fahrgäste. Im Bereich zwischen Greinsfurth und der Radfahr- und Fußgeherbrücke beim Kokeschwald in Ulmerfeld sind daher in der Wintersaison 20/21 Forstarbeiten notwendig, die zur Sicherung der Verkehrssicherheit der Bahnanlage und des parallel verlaufenden Radweges dienen.
Totholzpflege & Co
Während auf der linken Seite lediglich Totholzpflege notwendig ist, befinden sich rechts neben der Bahn mehrere Bäume, die in ihrer Altersphase angekommen oder erkrankt sind und daher gefällt werden müssen. Um die biologische Vielfalt eines Waldes zu fördern, ist es aber notwendig, Totholz vor Ort zu belassen.
Schonender Umgang mit Wald
„Sicherheit hat natürlich oberste Priorität. Wir versuchen jedoch, möglichst schonend mit dem Wald umzugehen. So werden wir die Totholzpflege entlang des Radweges mit dem Hubsteiger durchführen und nur die unbedingt nötigen Äste beseitigen“, erklärt Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder (Die Grünen).
Temporäre Sperren möglich
Die Arbeiten starten Anfang Dezember 2020 und werden je nach Witterung voraussichtlich bis Mitte Februar 2021 andauern. Es kann im Bereich der begleitenden oder kreuzenden Wege zu kurzen Anhaltungen oder temporären Sperren kommen.


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