„ecocenter“: Wirtschaftsagentur plant Büros und Werksgebäude am Remise-Areal in Amstetten

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Michaela Aichinger Michaela Aichinger, Tips Redaktion, 15.02.2021 19:57 Uhr

AMSTETTEN. Die NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus errichtet am Gelände der Remise ein ecocenter, das flexible Mietflächen bieten soll. In den nächsten Jahren sollen bis zu neun Millionen Euro investiert werden. Baubeginn ist 2022.

„Wir wollen neue Betriebe für die Region, die hier zusätzliche Jobs in diesen schwierigen Zeiten schaffen“, erklärt VP-Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger die Zielsetzung und erläutert die Pläne für das ecocenter im Detail: „Bis zu neun Millionen Euro wollen wir in den kommenden Jahren in das ecocenter investieren. Wir wollen flexible Mietflächen für Unternehmer schaffen und errichten das Projekt in Modul-Schritten. So bauen wir je nach Bedarf und Nachfrage zusätzliche Module dazu. Nach dem soeben erfolgten Grundstückkauf werden nun die nächsten Schritte umgesetzt: Im ersten Halbjahr 2021 erfolgt der Abriss des bestehenden Gebäudes. Danach wollen wir im zweiten Halbjahr die Planung abschließen. Mit dem Bau wollen wir 2022 beginnen“.

Grundstück von ÖBB erworben

Für den Bau des ecocenters hat ecoplus am Gelände der Remise Amstetten ein Grundstück von 9.500 Quadratmetern von den ÖBB erworben. Geplant wird auf mehreren Ebenen und in mehreren Größen mit Flächen für Büros und Werkstätten.

„Premiere“: Erstmals in Innenstadt

„Für uns als Wirtschaftsagentur handelt es sich hierbei um eine Premiere. Wir sind erstmals in einer Innenstadtlage vertreten“, so ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki. Man baue jedoch auf einem „großen Erfahrungsschatz beim Bau von Gewerbe- und Büroimmobilien“ auf. Wie das Gebäude aussehen und welchen Betrieben es eine Heimat bieten wird, sei noch offen.

Neues Gebäude - historische Remise

„Hier werden gerade seitens der Stadt ein Bebauungsplan und eine architektonische Klammer erarbeitet. Sie sind die Grundlagen für die weitere Planung. Wir werden bei der Planung auch darauf achten, dass das neue Gebäude zur historischen Remise in Amstetten passen wird und sich das ecocenter in den neuen Stadtteil integriert“, unterstreicht VP-Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, stv. AR Vorsitzende ecoplus.

„Zukunftsweisendes Projekt“

Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, vertreten durch die Wirtschaftsagentur des Landes ecoplus, und den 13 Mitgliedsgemeinden der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH realisiere man ein „zukunftsweisendes Projekt mitten in Amstetten“. „Durch das ecocenter Amstetten erhält dieses Areal ökonomische Strahlkraft über die Region hinaus“, so VP-Bürgermeister Christian Haberhauer.

Seminare für Gründer

Der neue Gründerschwerpunkt am Remise-Areal ist Landesrat Danninger ein großes Anliegen: „Jedes fünfte neue Unternehmen in Österreich entsteht in Niederösterreich, über 500 waren es 2019 allein in Amstetten. Mit der Gründeragentur riz up sind wir seit 20 Jahren in der Stadt vertreten. Neben dem Gründerzentrum werden wir im neuen ecocenter Seminare und Veranstaltungen für Unternehmensgründer anbieten.“

Bestehendes Remise-Konzept

Das bestehende Remise-Konzept für Kulinarik, Musik und Lifestyle soll laut Haberhauer nicht beendet werden. Dafür habe sich die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH die 1.800 Quadratmeter große dritte Halle der Remise vorbehalten.

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