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AMSTETTEN. Andreas Geierlehner, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Amstetten, sieht die kommende Schließung des Handels sehr kritisch.

Andreas Geierlehner, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Amstetten Foto: Walter Büchele
Andreas Geierlehner, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Amstetten Foto: Walter Büchele

AMSTETTEN. Andreas Geierlehner, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Amstetten, sieht die kommende Schließung des Handels sehr kritisch. Geierlehner: „Der Osterlockdown ist für die Handelsbetriebe schon ein schwerer Schlag, die angekündigten Eintrittstests aber werden die Umsatzverluste des Lockdowns noch weiter fortsetzen.

Kunden werden auf Käufe verzichten

Kunden, die gerne in Geschäften bummeln und schmökern, werden das dann wohl nicht mehr tun, sondern auf ihre geplanten Käufe verzichten, sich dem Onlinehandel zuwenden oder in andere Bundesländer ausweichen. Der Handel hat seine Hausaufgaben gemacht und jede erdenkliche Maßnahme getroffen: von der begrenzten Anzahl an Kunden im Geschäft über die Maskenpflicht bis hin zu den allgegenwärtigen Desinfektionsspendern. Und die bisherigen Untersuchungen bestätigen auch, dass aus dem Handel keine Clusterbildungen bekannt sind. Die zusätzlichen Eintrittstests aber würden zu großem Unmut der geschlossenen Bereiche führen, wenn in Supermärkten neben Lebensmitteln nun zum vierten Mal auch Non-Food-Artikel verkauft werden, aber Fachgeschäfte, die dasselbe Sortiment anbieten, geschlossen sein müssen.“


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