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GDA-Obmann Anton Kasser: „Brauchen die Bürger, um Recyclingziele zu erreichen“

Michaela Aichinger, 11.08.2021 19:57

BEZIRK. Ein regionales Werkzeug zur Verwirklichung der europaweiten Klima- und Recyclingziele sind die 400„Recycling-Platz’l“ im Bezirk. Derzeit erhalten sie eine Grundreinigung.

  1 / 2   Bei einem der 400 „Recycling-Platz’l“ im Bezirk (v. l.): GDA-Obmann Anton Kasser, GDA-Obmann-Stellvertreterin Manuela Zebenholzer, Martin Wakolbinger (Firma Wakolbinger) und Obmann-Stellvertreter Karl Huber (Foto: mai)

Die „Recycling-Platz’l“ beherbergen Container für Metallverpackungen sowie Bunt- und Weißglas. An ausgewählten Plätzen gibt es zusätzlich barrierefreie Container und „Recycling- Platz’l“ mit Altkleidersammlung. „Die ‚Platz’l‘ haben sich gut entwickelt und sind wichtige Werkzeuge zur Erreichung der herausfordernden Klima- und Recyclingziele der EU. So müssen etwa Kunststoffabfälle bis 2030 zu 55 Prozent recycelt werden. Es gibt also noch viel zu tun“, so Anton Kasser, Obmann des Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz und Abgaben (GDA).

Handlungsbedarf beim Restmüll

Besonderer Handlungsbedarf bestehe beim Restmüllcontainer. „Österreichweit ist dieser nur zur Hälfte tatsächlich mit Restmüll gefüllt. 25 Prozent des Inhalts bestehen aus Bioabfällen und 25 Prozent aus Kunststoffverpackung. Hier ist noch Luft nach oben“, macht Kasser aufmerksam und legt jedem Haushalt nahe, eine Biotonne zu verwenden. In Niederösterreich sind Biotonnen über den zuständigen Verband oder das Gemeindeamt erhältlich.

Neue Kampagne

Unerlässlich sei die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung. Abgesehen von der Aktion „Plastiklos“, der Zeitung „locum“ und der GDA-App gibt es daher eine neue GDA-Aktion. „Die neue Kampagne heißt ‚Dein Recycling Beitrag‘. Aufkleber oder Transparente werden zukünftig an zahlreichen ‚points of waste‘ – also bei den ‚Recycling Platz’l‘ oder den Altstoffsammelzentren – zu sehen sein. Wir möchten damit veranschaulichen, was mit dem Recycling-Beitrag der Bürger geschieht und diesen dafür danken. Denn eines ist klar: wir werden die Bürger brauchen, um die Recycling-Ziele zu erreichen“, betont Kasser.


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