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AMSTETTEN. Die Stadt Amstetten sieht sich für den Fall eines Blackouts gerüstet. Zumindest die wichtigste Infrastruktur - wie die Wasserversorgung - ist gesichert.

Bgm. Christian Haberhauer (ÖVP), Gerhard Huber (STADTwerke Amstetten), Wolfgang Hackl (STADTwerke Amstetten), Referatsleiter Wasserwerk Amstetten (STADTwerke Amstetten), STR Heinz Ettlinger (ÖVP), STR Beate Hochstrasser (SPÖ) (Foto: STADTwerke Amstetten, Michael Permoser)

Die für den Zivil- und Katastrophenschutz verantwortliche Stadträtin Beate Hochstrasser (SPÖ) erklärt zum Thema Blackout: „Amstetten hat selbst bei dem Eintritt eines gröberen Störfalls in der Elektrizitätsversorgung jenen beachtlichen Vorteil, durch die Laufwasserkraft selbst eine erhebliche Menge an Strom produzieren zu können. Darüber hinaus sind viele Elemente der kritischen Infrastruktur mit stationären und auch mobilen Notstromaggregaten zusätzlich abgesichert.“

Schwarzstartfähigkeit des Kraftwerks

Der für die Stadtwerke Amstetten zuständige Stadtrat Heinz Ettlinger (ÖVP) berichtet, „dass unser kommunales Versorgungsunternehmen über eine Vielzahl an Notstromaggregate verfügt. Besonders hervorzuheben sind hier zwei leistungsstarke Stationär-Aggregate für die Trinkwasserversorgung und ein Stationär-Aggregat im städtischen Kraftwerk. Letzteres ermöglicht den Stadtwerken die sogenannte Schwarzstartfähigkeit, die im absoluten Notfall die Versorgung von definierten Versammlungsörtlichkeiten und kritischer Infrastruktur aufrechtzuerhalten.“ „Schwarzstartfähigkeit“ bezeichnet in der Stromverteilung die Möglichkeit zum Inselbetrieb eines Netzes. Das bedeutet, dass das Kraftwerk der Stadtwerke Amstetten auch ohne funktionierendes Stromnetz betriebsfähig bleiben kann. So können im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls wichtige Teile der kritischen Infrastruktur mit Strom versorgt werden, obwohl anderorts das Licht ausgegangen ist.

PV-Anlagen brauchen Stromnetz

Die meisten PV-Anlagen auf den Dächern Amstettens benötigen zum Stromerzeugen ein funktionierendes Stromnetz. Michael Ostermann, der Leiter Stromverteilung der Stadtwerke erklärt, dass PV-Anlagen zwar so umgerüstet werden können, dass sie für das jeweilige Haus Strom erzeugen können. Eine Einspeisung ins Netz ist im Fall eines Blackouts allerdings technisch nicht möglich.


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