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AMSTETTEN. Der ehemalige Amstettner Lokalpolitiker Horst Sadilek hat der Tips-Redaktion einen Leserbrief über die finanzielle Situation des soogut-Sozialmarktes in Amstetten zukommen lassen.

Der Eingangsbereich des soogut Sozialmarktes in Amstetten (Foto: mai)
Der Eingangsbereich des soogut Sozialmarktes in Amstetten (Foto: mai)

„2009 wurde der soogut Sozialmarkt Amstetten mit der Aufgabenstellung gegründet, sozial Schwache und Arme zu unterstützen, um ihnen ein lebenswürdiges Dasein zu ermöglichen. Um diese Hilfsorganisation zu erhalten, ist eine zwingende Voraussetzung, dass ehrenamtliche Helfer den Fortbestand ermöglichen. Eine erhebliche Summe im fünfstelligen Bereich pro Jahr fällt an, um die Fixkosten abzudecken“.

Kritik an Stadtgemeinde

„Vor einigen Wochen waren maßgebliche Repräsentanten der Stadt – angeführt vom Bürgermeister – vor Ort, um für sozial benachteiligte Mitbürger zu kochen: Vor dem Hintergrund, die Medienwirksamkeit möglichst auffällig zu gestalten. Die Gemeinde war bereit, in den „Turm von Babylon“ (gemeint ist die „SAM Werkstatt“ auf dem Hauptplatz) eine große Summe zu investieren, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung die Sinnhaftigkeit nicht erkennen kann. Gott sei Dank gibt es in Amstetten Persönlichkeiten, die bereit sind, den soogut Sozialmarkt zu unterstützen. Was soll man von dem Verhalten der Gemeinde halten, wenn sie für Großinvestitionen (Forstheide) Geld ausgibt, aber den Sozialmarkt nur mit einer Monatsmiete für das Jahr 2021 abspeist? Gerade in der Weihnachtszeit mit dem christlich sozialen Anspruch zu helfen, fehlt das soziale Engagement des zuständigen Stadtrates. Ich hoffe, dass mein Aufruf dazu beiträgt, das soziale Grunddenken wieder zu erwecken“.


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