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AMSTETTEN. Nach „intensiver Vorarbeit und Projektplanung“ konnte die Stadt Amstetten das Audit zur kinder- und familienfreundlichen Gemeinde erfolgreich abschließen. Die gemeinsam mit den Amstettnern erarbeiteten Maßnahmen sind unter anderem ein Jugendbeteiligungspaket und Elterngespräche. 

(vlnr): Vizebürgermeister Markus Brandstetter, Gemeinderätin Helga Seibezeder, Gemeinderat Christian Schrammel, Bürgermeister Christian Haberhauer, Vizebürgermesiter Dominik Hörlezeder, SP-Klubsprecher Helfried Blutsch (Foto vor dem Gemeinderat) (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Nach dem erfolgreichen Abschluss des Audits, gehen wir nun in die Umsetzung der Maßnahmen. Wir bauen auf ein Jugendbeteiligungspaket, das neue Freiräume für die jungen Amstettner schaffen soll. Ebenfalls geplant sind Elterngespräche, Vorträge und ein Zusammenführen der Generationen – etwa bei einem Lesepicknick oder bei Schülerbesuchen im Pflegezentrum. Zudem werden Sportgruppen mit therapeutischer Unterstützung für Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien umgesetzt. Auch wird es ein Wimmelbuch für die Vermittlung von Werten mit typischen Plätzen von Amstetten geben“, gibt VP-Bürgermeister Christian Haberhauer Einblick in die konkreten Projekte.

Stammtisch seit August 2021

Im August 2021 wurde ein regelmäßig stattfindender Stammtisch installiert. Die zehnköpfige Projektgruppe besprach darin die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen, welche sich in kinderrelevante UNICEF sowie familien- und kinderfreundliche Projekte unterteilen. „Auch das Thema Pflege und Unterstützung der älteren Generation war für uns ein wichtiger Schwerpunkt“, so Haberhauer.

Angebote für alle Generationen

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, weil Amstetten ein gutes und breites Angebot für alle Generationen bietet. Dieses wird stetig weiterentwickelt und soll sich an den Bedürfnissen der Amstettner orientieren. Bei der Vereinbarung von Beruf und Familie unterstützt die Stadtgemeinde mit zahlreichen Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Doch auch für unsere älteren Generationen ist es notwendig neue Betreuungsformen anzubieten. So ist derzeit eine Seniorentagesbetreuung in Planung. Besonderes Augenmerk haben wir auf die schwierige Situation unsere Jugendlichen gelegt. Daher wird in die Infrastruktur für Jugendangebote wie Pumptrack, Begegnungszonen, Funcourts und Jugendprojekte sowie einen attraktiven Ort für jugendkulturelle Veranstaltungen verstärkt investiert um eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen“, so SP-Jugendstadträtin Elisabeth Asanger.

Zentrales Thema: Barrierefreiheit

„Als Leiter der Arbeitsgespräche möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken. Es war wichtig bei diesem Prozess von der Jugend über Senioren, bis hin zu Experten und politischen Vertretern alle an einem Tisch zu versammeln. Für die Stadtentwicklung ist dabei Barrierefreiheit ein Thema das alle Generationen betrifft. Egal ob man mit dem Kinderwagen, Rollstuhl oder mit Gehhilfen unterwegs ist, die Bedürfnisse sind dabei oft dieselben. Aber auch die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen sind für mich ein zentrales Anliegen. Die gemeinsam gesammelten Ideen und Vorschläge haben wir in einen Maßnahmenkatalog gegossen, welchen wir nun umsetzen werden“, so VP-Vizebürgermeister Markus Brandstetter.

Umsetzung in nächsten drei Jahren

Die Umsetzung der Maßnahmen zur familien- und kinderfreundlichen Gemeinde erfolgt in den nächsten drei Jahren.

Zertifikat als „Familien- und kinderfreundliche Region“

Weiters hat die Kleinregion Ostarrichi-Mostland mit den Gemeinden Amstetten, Euratsfeld, Neuhofen/Ybbs, Oed-Öhling, Wallsee-Sindelburg, Winklarn und Zeillern das Qualitätssiegel „familien- und kinderfreundliche Region“ erhalten. „Es ist wichtig auch über die Gemeindegrenzen hinwegzublicken und gemeinsam Projekte zu erarbeiten. Vielen Dank an alle Gemeinden für die hervorragende Zusammenarbeit“, so Bürgermeister Haberhauer.


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