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AMSTETTEN. Rechtzeitig zum „Internationalen Tag des Waldes“ am 21. März wurde der Waldmanagementplan für die Forstheide fertiggestellt. Mit dem Konzept soll das Naherholungsgebiet für die Amstettner gesichert werden.

Bei einer Besichtigung in der Forstheide: Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder und Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder. (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Ziel ist, den stadtnahen Erholungsraum zu erhalten und gleichzeitig der Natur einen großen, möglichst ungestörten Raum zur Entwicklung zugeben“, erklärt Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder von den Grünen. Dazu wurde im Auftrag der Stadtgemeinde ein Waldmanagementplan von den Österreichischen Bundesforsten für das im Gemeindebesitz befindliche Gebiet ausgearbeitet. Das Areal umfasst insgesamt 209 Hektar Waldfläche. „Der Waldmanagementplan beinhaltet Entfaltungszonen für die Natur sowie Managementzonen, um eine gesunde und klimafitte Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten“, so Hörlezeder.

Erste Maßnahmen werden bereits sichtbar

„Nun werden die Maßnahmen des Waldmanagementplans umgesetzt“, so VP-Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder. Dieser Prozess wird die kommenden fünf Jahre von den Österreichischen Bundesforsten fachlich begleitet. Der erste Schritt wurde bereits mit der Evaluierung des Wegenetzes gestartet“, so Pfaffeneder. Fünf Kilometer Forststraßen, 20 Kilometer Waldwege und zahlreiche Trampelpfade durchziehen aktuell die Forstheide. Davon werden rund fünf Kilometer der bestehenden Wege stillgelegt, um der Natur einen durch den Menschen ungestörten und notwendigen Raum zur gesunden Entwicklung bieten zu können. „Ziel ist es auch hier die Nutzung der Forstheide als Naherholungsraum und eine gesunde Waldentwicklung in Einklang zu bringen“, erklärt Pfaffeneder. (Laufrouten sind davon nicht betroffen.)

Forstheide als Teil des „Url-Zauch-Komplexes“

Die Bedeutung der Forstheide geht dabei weit über die Stadtgemeinde hinaus. Die Forstheide ist Teil des „Url-Ybbs-Zauch-Komplexes“ und somit wichtiger Player eines der größten Trinkwasservorkommen Niederösterreichs. Die Pflanzwelt erfüllt hier die Funktion der Wasserfilterung. „Schutzmaßnahmen sind hier unerlässlich. Besonders in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels sind wir hier umso mehr gefragt, konkrete Schritte zu setzen. Die Grundlage unseres Trinkwassers ist eine intakte Natur“, betont Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder.


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